Donnerstag, 21. März 2019

Warum ich den sing!Tee für Sänger und Vielsprecher entwickelte


Weil es einen solchen Tee bisher nirgends zu kaufen gab. 


Als Sängerin und Stimmtrainerin werde ich oft mit der Situation konfrontiert: Die Stimme ist angeschlagen nach einem grippalen Infekt, nach hoher Beanspruchung und als Vocalcoach werde ich oft gefragt: was nimmst Du zur Regeneration?
Und dann, als Ausläufer eines grippalen Infekts und nach einer hohen Beanspruchung meiner Stimme, war ich selbst mal wieder betroffen und wollte meiner angeschlagenen Stimme etwas Gutes tun. Etwas, was die Reizung und das kratzige Gefühl lindert, den Reiz nimmt, ständig räuspern zu wollen. Etwas Warmes schwebte mir vor, ein Tee! Ich machte mich also im Internet auf die Suche und fand... nichts. Schade.

Husten- Und Bronchialtee, ja, das gibt es. Aber nichts explizit für die Stimme. Da ich keinen Husten hatte wollte ich auch keinen Hustentee trinken. Also beschloss ich, mir selbst einen Tee für die Stimme zu kreieren und nach einiger Recherche war klar: Isländisch Moos muss da rein, Eibischwurzel, Huflattich, diese drei sind Schleim-bildend und reizlindernd. Wunderbar!
Das Problem:
Gerade Eibischwurzel schmeckt pfui-Galle-bitter... bäh! Also vielleicht noch die gute alte Malve dazu, die fein schmeckt, auch ein exzellentes Heilkraut bei Erkältungen ist und heute fast in Vergessenheit geraten ist? Oder vielleicht Aronia-Beeren, um einen fruchtigeren Geschmack zu erzielen? Und vielleicht zum Abrunden etwas Vanille...? Ob das funktioniert? Ob es schmeckt? Und in welchem Mischungsverhältnis...?? An diesem Punkt beschloss ich, mir Unterstützung von Experten zu holen.

Mit meinen bisherigen Ideen und der Anforderung, einen hochwirksamen und gleichzeitig leckeren Tee zu entwickeln wandte ich mich an die Schillerapotheke in Marbach, meine Hausapotheke. Mit großem Einsatz, fachlichem Wissen und kritischem Probetrinken komponierten wir dann zusammen den sing!Tee. Aus der Eibischwurzel wurden die Eibischblätter, weil diese nicht gekocht werden müssen, sondern einfach nur aufgebrüht. Es kam noch der milde und süße Anis hinzu, mit seiner wunderbaren Heilkraft und ein klein wenig Süßholzwurzel – gerade so viel, dass es nicht aufputscht, denn diese Wirkung habe ich bei mir nach dem Genuss von reinem Süßholzwurzeltee oft bemerkt!

Seit Februar 2018 gibt es ihn nun schon, den einmaligen sing!Tee, und ich muss sagen, er ist genau so geworden, wie ich es mir gewünscht und vorgestellt habe: Ein hochwertiger und hoch wirksamer Arzneitee der richtig lecker schmeckt!
Das bestätigen mir auch die Rückmeldungen der bisherigen Käufer. Meine Vocalcoachees ordern ihn regelmäßig bei mir und dieser besondere Tee wird immer beliebter. Wer hätte es gedacht!

Liebe Sängerkollegen, liebe Vielsprecher, ich muss Euch nichts erzählen: Die Winterzeit (und sie ist noch nicht vorüber!) ist für uns Sänger, Sprecher, Lehrer und Menschen, die von Berufs wegen auf ihre Stimme angewiesen sind, eine besondere Herausforderung. Kalte Luft draußen oder trockene Heizungsluft drinnen kann die empfindlichen Stimmorgane reizen und anfällig machen für grippale Infekte, gerade jetzt am Ende des Winters hat es wieder Einige von uns erwischt. Heiserkeit, Husten und ein kratziger Hals sind oft die Folge. Was für die meisten Menschen ein vorübergehendes Ärgernis ist bedeutet für uns Berufssänger, Sprecher, Lehrer und Schauspieler oftmals Verdienstausfall.

Wir sind einfach auf unsere Stimme angewiesen. Deshalb: bevor es soweit kommt, tut Eurer Stimme rechtzeitig was Gutes und gönnt ihr den sing!Tee. Die Schleimstoffe des Tees legen sich wie ein Schutzfilm auf gereizte und beanspruchte Stimmbänder und beruhigen diese, die zusätzlich antibiotische Wirkung stärkt sie. Der Tee ist sowohl zum vorbeugenden als auch unterstützenden regenerierenden Einsatz geeignet. Nur direkt vor dem stimmlichen Einsatz (also vor einer Musikprobe, einem Konzert, einem Vortrag oder einer Vorlesung etc.) solltet Ihr den Tee nicht genießen, in diesem Fall ist eine starke Schleimbildung kontraproduktiv. Aus diesem Grunde habe ich dem Tee die Bezeichnung "sing!Tee danach" gegeben ;-)

Wer den sing!Tee gerne haben möchte, schickt mir bitte eine EMail an 
post( ät )MonaSuzannPfeil.de

Eure Mona Suzann
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der sing!Tee danach
40g-Teetüte
Jubiläumspreis bis Ostern 2019: 4,99 € 

Eine Aktion von sing!Vocalcoaching www.sing.coach
















Dienstag, 26. Februar 2019

Thema #Dieselfahrverbot – Lieferverkehr von Musikern braucht keine Sondergenehmigung




















Liebe MusikerKollegin, lieber Kollege, liebe(r) Vocalcoachee,
als Mitglied im Tonkünstlerverband habe ich gestern von Eckhart Fischer, dem Leiter des Verbandes hier in Stuttgart etwas richtig Wichtiges erfahren, was Dich vielleicht auch betrifft:


Nach Auffassung des Tonkünstlerverbands dürfen MusikerInnen jederzeit ohne Sondergenehmigung mit dieselbetriebenen Fahrzeugen in die Umweltzone einfahren, wenn es sich um Fahrten selbstständiger Musiker zu Auftritten, Unterricht etc. handelt und wenn hierzu Gegenstände (Instrumente, Equipment etc.) transportiert werden. Es handelt sich dabei um Lieferverkehr, der keinerlei Beschränkungen unterliegt, genauso wie Werkstattwagen von Handwerkern oder Baufahrzeuge. 



Ich habe die Erlaubnis vom Tonkünstlerverband, diesen Artikel hier als Blogpost zu veröffentlichen und ich denke, er wird vielen von uns MusikerInnen weiterhelfen und Klarheit verschaffen.
Hier der Originalartikel vom Tonkünstlerverband Baden-Württemberg e.V. aus dem News-PDF tonkünstler-forum #112 März 2019:


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Informationen zum Dieselfahrverbot

Der „geschäftsmäßige Transport von Gegenständen“ gehört zum Lieferverkehr


Auf eine Umfrage unter den Mitgliedern des Tonkünstlerverbandes Baden-Württemberg, gab es in der Zeit von 14.-25. Januar innerhalb von 11 Tagen über 30 Rückmeldungen von Betroffenen zum
geltenden Dieselfahrverbot in der Umweltzone Stuttgart. Bei den meisten Situationsbeschreibungen handelte es sich um Lieferverkehr, für den keine Sondergenehmigung erforderlich ist und der jederzeit in die Umweltzone einfahren darf. Der Lieferverkehr ist generell vom Fahrverbot ausgenommen.
Nach unserer Auffassung gehören alle Fahrten, die selbstständige Musiker zu Auftritten, Unterricht, Kursen, zu Instrumentenbauern/ Reparaturbetrieben etc. unternehmen und hierzu Gegenstände (Instrumente, Equipment, Licht- und Tonanlagen, Material, etc.) transportieren, zum Lieferverkehr, der keinerlei Beschränkungen unterliegt und der ohne Sondergenehmigung jederzeit mit dieselbetriebenen Fahrzeugen in die Umweltzone einfahren darf.
Hierzu heißt es unter Punkt 5.2.1.3 des Luftreinhalteplans für den Regierungsbezirk Stuttgart / Teilplan Landeshauptstadt
Stuttgart, 3. Fortschreibung sowie auf der Webseite der Stadt Stuttgart: www.stuttgart.de/diesel-verkehrsverbot

Der geschäftsmäßige Lieferverkehr darf jederzeit einfahren

1. Unter Lieferverkehr ist der geschäftsmäßige Transport von Waren zu verstehen,
wenn diese zu Gewerbetreibenden oder Kunden geliefert werden. Zum Lieferverkehr zählen auch Fahrten von Handwerkern und Baufahrzeuge, die als Werkstattwagen oder zum Transport von Werkzeugen oder Material eingesetzt werden und unbedingt vor Ort sein müssen. Voraussetzung ist,
dass die Fahrzeuge vor dem 1. Januar 2019 angeschafft wurden. Eine Ausnahmegenehmigung ist hier im Einzelfall aufgrund der Beschilderung nicht erforderlich.

Definition Lieferverkehr:

Interessant ist hierzu ein Urteil des OLG Thüringen vom 17.07.2012, Az.: 1 Ss Rs 67/12 (146), in dem es heißt:
„Der Begriff „Lieferverkehr“ im Sinne des Zusatzzeichens Nr. 1026-35 nach § 39 Abs. 3 StVO ist gesetzlich nicht definiert. Sein Inhalt ergibt sich aber aus dem Wortsinn und dem gängigen
Sprachgebrauch. Danach kann „Lieferverkehr“ als stichwortartige Umschreibung des zur Führung und Aufrechterhaltung eines Geschäfts- oder Gewerbebetriebes erforderlichen geschäftsmäßig – d.h.
von Gewerbetreibenden und nicht von Privaten – durchgeführten Transports von Gegenständen, insbesondere Waren, von oder zu Gewerbetreibenden oder Kunden verstanden werden.“

Wir empfehlen unseren Mitgliedern, ihr Fahrzeug bei Fahrten in die Umweltzone mit dem Vermerk „Lieferverkehr“ zu kennzeichnen. Nicht zum Lieferverkehr gehören private Fahrten oder Fahrten, die
einer nichtselbstständigen Tätigkeit zuzuordnen sind.

Hinweis: Der Tonkünstlerverband haftet nicht für die hier gegebenen Informationen. Sollte es aufgrund dieser Informationen trotzdem zu einem Bußgeldbescheid kommen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf (Nachtrag von mir, Mona Suzann: Diese Aufforderung zur Kontaktaufnahme ist natürlich an die Mitglieder des Tonkünstlerverbandes gerichtet).

Informationen zum Dieselfahrverbot:

Der „geschäftsmäßige Transport von Gegenständen“ gehört zum Lieferverkehr. Das Zusatzschild „Lieferverkehr“ erlaubt den „Transport von Gegenständen von oder zu Kunden, sofern dieser zur Führung oder Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes notwendig ist und im Rahmen der
Geschäftstätigkeit erfolgt.“

ECKHART FISCHER/VERENA KÖDER


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Ich hafte nicht für die hier gegebenen Informationen. 

Für mich selbst habe ich ein ”Lieferverkehr”-Schild für meinen PKW erstellt, aus dem auch hervorgeht, dass ich Musikerin bin (da man es meinem Auto sonst nicht ansieht, dass es betrieblich genutzt wird). 

Wenn Du das Schild gerne haben möchtest schreibe mir bitte einfach eine mail@sing.coach und ich schicke Dir das PDF zum Ausdrucken. Nimm den stärksten Karton, den Dein Drucker gerade noch frisst, dann wellt es sich nicht so leicht, und lege es sichtbar ins Auto, wenn Du eine entsprechende Fahrt ins ”Sperrgebiet” hast :-)

Eine entspannte freie Fahrt wünscht Dir Deine Mona Suzann


PS: Abonniere gerne meinen Blog hier, dann verpasst Du keinen neuen Blogpost!



Dienstag, 19. Februar 2019

Ist Bauchatmung fürs Singen wirklich richtig? Sind durchgedrückte Knie wirklich bäh?






































Liebe Gesangskolleginnen und Kollegen, viele von Euch, die zu mir ins sing!Vocalcoaching kommen, sind verwirrt über die unzähligen unterschiedlichen Empfehlungen von verschiedensten Stimmtrainern bezüglich Haltung und Atmen beim Singen.
Ob nun die Bauchatmung wirklich die bessere und ökonomischere Atmung ist (und alles andere nur falsch angewöhnt), ob das Stehen mit durchgedrückten Knien wirklich so schädlich ist, das kann ich mit diesem Blogpost ganz einfach beantworten.

2 richtige Formeln

Es gibt wirklich eine sehr plausible und auch einfache Erklärung für das Phänomen, dass viele Sängerinnen und Sänger sich mit diesen Empfehlungen einfach nicht wohl fühlen und das Gefühl haben sie passen nicht für sie.
Der Grund ist: es gibt unter den Menschen zwei gegensätzliche Atem-, Bewegungs- und Lebensmuster, den Ausatmer und den Einatmer. Sozusagen zwei gleichwertige und gleich richtige Formeln für Ausdruck, Leistung und Lebenskraft, diese Unterscheidung ist erfahrungswissenschaftlich heute erwiesen. Die gesamten asiatischen Kulturen – sowohl in der Medizin als auch in der Kunst – fußen auf diesem Wissen. Vor einigen Jahrzehnten wurde es auch im Westen entdeckt, seitdem schwören immer mehr Profimusiker, Stimmtrainer und Logopäden darauf.

Der Einatmer

Als Einatmer atme ich in den Oberkörper, idealer Weise vorn und hinten. Die klassische und allseits verteufelte Brustatmung.
Bei Leistungsatmung (beim Singen bspw. oder wenn ich zur SBahn renne) atme ich tief in den Rücken, und zwar von oben nach unten.
Und das hat rein gar nichts mit der flachen Lungenspitzenatmung oder der pathologischen Hochatmung zu tun. Die Ausatmung erfolgt beim Einatmer völlig passiv, die Muskulatur entspannt sich, die Luft entweicht. Dadurch atmet er eben nicht aktiv und tief aus. Dafür atmet er umso tiefer ein, und die Einatmungsmuskulatur, die er dafür verwendet, ist genau die Muskulatur, die ich als Vocalcoach mit Dir trainiere, wenn Du Einatmer bist. Und nur diese!
Zum Thema Körperhaltung: Das Stehen mit geraden Beinen, im Fachjargon Knochen auf Knochen genannt, erleichtert die Einatmung. Weshalb die sogenannten und ebenfalls verteufelten „durchgedrückten Kniee“ für den Einatmung ganz normal sind. Übrigens: er drückt sie gar nicht durch, es ist für ihn die ganz natürliche entspannte Haltung. Mit gebeugten Knien kann ein Einatmer nicht stehen, er empfindet es als mega-anstrengend und bekommt Rückenschmerzen davon.

Der Ausatmer

Wenn ich Ausatmer bin, atme ich überhaupt nicht ein, das lasse ich geschehen. Ich atme unter aktiver Tätigkeit meiner Atemmuskulatur tief aus, und wenn ich dann loslasse entspannt sich die Muskulatur und die Lunge füllt sich automatisch reflektorisch mit Luft. Es fühlt sich für mich an, als ströme die Luft automatisch in den Bauch. Die klassische und hochgelobte Bauchatmung. Bei Leistungsatmung (also auch beim Singen) atme ich als Ausatmer in die Flanken und in den Rücken, und zwar von unten nach oben. Und – ganz klar – beim Ausatmer trainiere ich als Vocalcoach die Ausatmungsmuskulatur, und nur diese.
Die Körperhaltung mit leicht gebeugten Knien ist für diesen Atemtyp die richtige, weil sie die Ausatmung erleichtert. Will ein Ausatmer mit geraden Beinen stehen, muss er ganz heftig die Knie durchdrücken und das wird er deshalb tunlichst vermeiden.

Vertraue ab jetzt auf Deine innere Weisheit

Also: ob Bauch- oder Brustatmung, ob gerade oder gebeugte Beine für Dich richtig und natürlich sind hängt davon ab, welcher Atemtyp Du bist. So einfach ist das. Und leider erst so wenigen Sängern bekannt.
Im Allgemeinen nimmt Dein Körper ganz automatisch durch seine innere Prägung die korrekte Körperhaltung ein, die Deine Atmung erleichtert. Das ist die innere Weisheit, die Du einfach hast und auf die Du vertrauen solltest. Aber es kann sein, dass du – wie so viele Sängerinnen und Sänger - unsicher geworden bist, weil die Empfehlungen oft vollkommen gegensätzlich zu dem sind, wie Du es für Dich selbst als stimmig empfindest.

An diesem Punkt geht für viele Sänger dann das Desaster los: es wird sich mühsam die andere Atmung angewöhnt und man zwingt sich zu einer vermeintlich richtigen Haltung, beides aber ist nicht nur für das ökonomische Singen hinderlich, sondern es schadet (!!!) letztlich sogar dem Körper!
Ich spreche aus Erfahrung, ich bin Einatmer und habe mir in den 90erJahren die - für mich völlig falsche - Bauchatmung angewöhnt. Da ich damals viel brasilianische Party-Musik gemacht habe und auf der Bühne beim Singen auch tanzte, habe ich mir durch eine - für meinen Atemtyp falsche - Körperhaltung meine Statik komplett ausgehebelt. Das Ergebnis waren mehrere Bandscheibenvorfälle.
Die Sache war damals richtig ernst. Ja, und dann verschwanden meine Rückenprobleme wie von selbst wieder, als ich die Einatmer-korrekte Körperhaltung beim Singen angenommen und wieder zurück zu meiner natürlichen Brustatmung gefunden habe.

Ich habe Glück gehabt! Und bin sehr dankbar, dieses wertvolle Wissen für mich nun zu haben und anwenden zu können. Ich habe mich dann ausbilden lassen und arbeite schon seit 2005 als Atemtyptrainerin.

Lerne jetzt Deinen Atemtyp kennen

Liebe Sängerinkollegin, lieber Sängerkollege, wenn Du den Verdacht hast, bezüglich Atmung und Körperhaltung falschen Anweisungen zu folgen, nicht weißt, was richtig für Dich ist oder wenn du vielleicht bereits Rückenprobleme oder Verspannungen hast, rate ich dir, jetzt deinen Atemtyp kennen zu lernen.

In einer ersten sing!Probestunde bestimmen wir Deinen Atemtyp und du bekommst einige hervorragende und stimmige Basic Übungen für dich.
Wenn die Chemie zwischen uns stimmt kannst du, nach meiner Empfehlung für eine weiterführende Zusammenarbeit, entscheiden, ob du bei mir weiter machst. Dann bringen wir dein volles gesangliches Potenzial heraus und deine Performance wird besser denn je, und müheloser denn je, das kann ich Dir versprechen.
Und Du hast ab sofort für dich die Freiheit und Unabhängigkeit, genau zu wissen, was für dich stimmig und richtig ist und was eben nicht.

Vereinbare jetzt einfach einen Probestunden Termin bei mir, schicke mir eine mail@sing.coach

Ich freue mich auf dich, deine sing!Coach Mona Suzann

Tipp: Besuche gerne meine Homepage www.sing.coachberechne Deinen Atemtyp und erfahre mehr über die Atemtypen und mein sing!Vocalcoaching.

Montag, 18. Februar 2019

Wie geht Songwriting? Wie kommen die Ideen?


Neulich im sing!Vocalcoaching... fragte mich Andi, einer meiner Vocalcoachees, wie ich das denn so mache, mit dem Komponieren und dem Songwriting. Woher kommen die Ideen? Irgendwie traue er sich noch nicht so richtig ran und habe auch noch keine wirklich guten Ideen; aber sein Ziel sei, irgendwann eigene Songs zu singen und sich an der Gitarre selbst zu begleiten ...OK!


Ich habe ihm dann folgende Strategie vorgeschlagen:


Wir haben einen Folk Klassiker genommen, einen Song an dem wir schon mal gearbeitet hatten: The House Of The Rising Sun. Meine Idee war, diesen Song einfach mal komplett umzuarrangieren, zu reharmonisieren und eine ganz eigene individuelle Version daraus zu machen. Also die Originalkomposition (in diesem Fall sowieso unklar, wo die genau herkommt...) mal ganz frisch frank und frei als ”Material” anzusehen und zu schauen, was man damit noch alles machen kann. (das kann man übrigens auch sehr schön mit eigenen Kompositionen machen, die sich überholt haben)

Der Trick mit den Lieblingsharmonien


Die Vorgehensweise war zuerst ganz simpel:
Ich bat Andi, in der gewählten Tonart A moll mal nur zwei Harmonien / Akkorde festzulegen, die er mag, bei denen ihm das Gitarristenherz aufgeht und dann über diesen ganz rudimentären Harmoniewechsel den Song oder Teile davon zu singen.

In der nächsten sing!Stunde präsentierte er mir dann Am und C gezupft auf der Gitarre und sang die Lyrics von House Of The Rising Sun in einer eigenen, ganz reduzierten Melodie, melancholisch und eindringlich dazu. Ganz lange Bögen, ganz sparsame Harmoniewechsel, und seine schöne klare Stimme. Klingt simpel? Ja, ist es im Prinzip auch. Erfüllte aber genau den Zweck, den ich beabsichtigte: es setzte bei Andi Einiges an Kreativität frei und er entfernte sich vollkommen von der Originalmelodie. Ein Anfang war gemacht.

Die restliche sing!Stunde haben wir dann noch an der stimmlichen Performance gearbeitet, Hausaufgabe bis nächstes Mal:
Einen 3. Akkord als Kontrapunkt zu finden und zu schauen, was dann passiert.

Aus alt mach neu


Nächste sing!Stunde: Nun kam er mit dem zusätzlich ausgewählten wunderschönen F9. Also Am / C / Am C / F9 ...
Die Harmoniewechsel wurden wieder etwas mehr und die melancholische Melodie bewegte sich nun einmal tief, einmal hoch. Die Melodieführung war einfach, bluesy und hatte was. Im zweiten Durchgang dann eine schöne Steigerung in der Oktavierung der vocal line nach oben, und dann – als ich schon richtig neugierig war, wie es jetzt denn weitergehen könnte – kam die Überraschung:

Die Originalmelodie, ja da schau her! aber eben doch einen Tuck anders gesungen, als man's kennt. Andi-like eben.
Aber zuviel will ich jetzt nicht mehr verraten. Es ist Andi's Version, und ich mag sie! Sie ist stimmig, er fühlt sich wohl damit und  kommt deshalb authentisch rüber. Vielleicht wird die Welt sie mal zu hören bekommen :-)

Fazit:


Insgesamt ging mein Plan also auf:
Anstatt auf Biegen und Brechen komponieren zu wollen lieber erst mal mit dem Arrangieren anzufangen. Das setzt kreatives Potenzial frei, ohne sich am Anfang schon Druck zu machen, etwas komplett Neues Großartiges Revolutionäres... UFFF erfinden zu müssen. Lieber entspannt den eigenen Stil sich behutsam entwickeln lassen. Etwas Großes braucht zuerst Raum.

Andi jedenfalls ist in dieser Vorgehensweise sehr aufgeblüht und fühlte sich gar nicht mehr so weit vom Songwriting entfernt ;-))

Frag Deine Oma


Ich hatte dann noch einen weiteren Tipp für ihn, da er meinte, er wäre mit seinen eigenen Textideen noch nicht so glücklich:
Finde einen Poeten, einen Schriftsteller, dessen Gedichte oder Geschichten Dich inspirieren, und vertone diese. Vielleicht hast Du jemanden im Bekanntenkreis oder unter Deinen SocialNetwork-Kontakten, der gerne schreibt, mache eine Kooperation! Er oder sie liefert die Lyrics und Du die Musik! Du kannst auch das Tagebuch Deiner Oma vertonen, oder oder oder... Es gibt viele Möglichkeiten an tolle und außergewöhnliche Texte ranzukommen. Man muss nicht alles selbstmachen.

Wenn dieser BlogPost eine Anregung für diejenigen unter Euch ist, die auch gerne ihr eigenes Ding machen wollen, freut es mich :-)

Liked und abonniert meinen Blog, wenn es Euch gefallen hat.

Eure sing!Coach Mona Suzann

Freitag, 21. Dezember 2018

Ich wünsche Euch allen eine monamentale Weihnacht und ein noch monamentaleres 2019 mit Musik, Kunst, Lebenskunst, Inspiration, Glück, Erfolg, Reichtum, Gesundheit, Spiritualität, Größe, Stille, Freude und Respekt!
Eure Mona Suzann


Donnerstag, 21. Dezember 2017

Mein Kratzestimme-Kirchengesang-Weihnachtsgeschenk an meine Blog-Leser

Liebe Musikfreundin, lieber Musikfreund,,liebe(r) werte(r) GeschäftspartnerIn,


ich habe schon eine ganze Zeit lang nichts mehr hier von mir hören bzw. sehen lassen und will nun – zu gegebenem und bekanntem Anlass – diesen Blogartikel in ein Weihnachtsgeschenk an Dich, liebe(r) LeserIn verwandeln.



Als da geschah...

An einem Tag im September diesen Jahres beschloss ich spontan einen kleinen Spaziergang zu machen, zu einem meiner Liebingsplätze hier in Marbach: der Alexanderkirche. Zu meiner Überraschung fand ich die Kirchentür am Portal unverschlossen vor und betrat die Kirche.

Ich war erst wenige Male überhaupt in dieser beeindruckenden Kirche gewesen und es überwältigte mich einmal mehr die wunderschöne Inneneinrichtung und das Licht, das gerade in diesem Moment durch die hohen und farbenprächtigen Kirchenfenster einfiel und die ganze Kirche (und mich) verzauberte.


Und es kam über mich...


Aus einem inneren Impuls heraus begann ich einfach zu singen. Ohne Plan, ohne Stimm-WarmUp, und mit einer etwas angeschlagenen, indisponierten und kratzigen Stimme. Es störte mich kein Bisschen. Ich war allein, aber auch wenn jemand hereingekommen wäre und zugehört hätte, ich hätte weitergesungen. Es fühlte sich einfach gut an! Genauso unfertig und unperfekt wie es war ;-)

Intuitiv habe ich den Moment mit meinem Handy gefilmt. Und was ursprünglich nur als persönliche Erinnerung gedacht war habe ich nun in einen ganz besonders intimen Weihnachtsgruß verwandelt. Vielleicht habe ich es geschafft, diesen einzigartigen Moment einzufangen und Dich mit diesem kleinen Video zu erreichen und zu berühren. Wenn Du magst, gib mir gerne eine kleine Rückmeldung.


So geh’ denn hin...


Nun geh hin zu Vimeo oder Youtube und nimm meine Stimme, pur, schlicht, nackt. Nimm es als mein persönliches Weihnachtsgeschenk an Dich – wenn Dir Musik etwas bedeutet. Es ist vielleicht das intimste Geschenk, dass ich Dir machen kann und ich hoffe, Du kannst es genießen. Und wenn Du nach Marbach kommst besuchen wir die Alexanderkirche und singen dort gemeinsam :-)

Hab schöne Weihnachten, geruhsame, besinnliche Feiertage und einen guten Start ins Neue Jahr, mit Freude und Respekt, Deine Mona Suzann


>>> Link zu Deinem Weihnachtsgeschenk auf YouTube

>>> Link zu Deinem Weihnachtsgeschenk auf Vimeo

Dienstag, 5. September 2017

Werde mein Mäzen für das Musikprojekt meines Herzens: ’JAZZ MADE IN GERMAN’ – bis So 8.10.2017



















Liebe(r) MusikfreundIn, werte(r) GeschäftspartnerIn, 
Du weißt, seit 2017 bin ich wieder Jazzsängerin. Und ich habe eine Mission. Diese Mission will ich mit Dir teilen:



’JAZZ MADE IN GERMAN’.Auf deutsch übersetzt: Ich will nichts Geringeres, als unsere schöne deutsche Sprache im Jazz zu etablieren.


Musik ist die internationalste Sprache, mit Musik erreiche ich die Welt, ich übermittle Emotionen und die werden überall verstanden. Das Teilen ist also schon immer ein elementares Grundbedürfnis der Musik – seit Menschen-Gedenken, lange bevor wir Emojis und Talking Smileys bei Facebook und Co verwendeten :-)
Besser als ein Bankinstitut verstehst Du, liebe(r) FreundIn von Musik und Kultur, die Tragweite meiner Mission. Deshalb möchte ich mit Dir dieses Abenteuer teilen und mein schönes Vorhaben realisieren. 





Lass uns gemeinsam Musikgeschichte schreiben. Was ich vorhabe, gibt es noch nicht so oft: Ich komponiere und singe meinen Jazz auf deutsch, in meiner Muttersprache.
Im Pop und Rock sind deutsche Songtexte längst Usus, auf den Bühnen des Jazz ist Deutsch immer noch Fremdsprache. Das will ich ändern.
Warst Du damals dabei? Ist es Dir noch in guter Erinnerung, mein legendäres Konzert im Stuttgarter Theaterhaus 2010? Es war der Grundstein für diese Mission. Von diesem Konzert gibt es einen Mitschnitt, der nun auf CD verewigt und so für jedermann erhältlich werden soll. 

Ich will Dich dafür gewinnen, mein/e Förderer/in zu werden, meine SponsorIn, mein Mäzen oder meine Mäzenin! 


Bis So 8.10.2017 um 17:00

Schon mit 1,- € bist Du dabei


Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam mit Pioniergeist, Abenteuerlust und Liebe zur Musik diese besondere CD-Produktion möglich machen!

Mehr im Videotrailer und auf meiner Crowdfunding-Seite
(Du wirst über Projekt-News dort im Blog automatisch benachrichtigt sobald Du MäzenIn bist!)

LINKS ZUM CROWD FUNDING:

VIDEO TRAILER & MEHR INFO

JETZT MÄZEN WERDEN


Bitte weitersagen!
Hilf mit, weitere Mäzene zu finden! Leite diese EMail gerne weiter! Danke Dir dafür. 

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”Das Album könnte ein Meilenstein werden. 
Es bietet die Grundlage, Menschen für ein Musikgenre zu begeistern, an welches der Mainstream selten bis gar nicht denkt, da es schlichtweg zu wenig Jazzmusiker gibt, die sich zu ihrer Muttersprache bekennen.”
(Mandy Schneider, Music Public Relation, Germany)