Freitag, 21. Dezember 2018

Ich wünsche Euch allen eine monamentale Weihnacht und ein noch monamentaleres 2019 mit Musik, Kunst, Lebenskunst, Inspiration, Glück, Erfolg, Reichtum, Gesundheit, Spiritualität, Größe, Stille, Freude und Respekt!
Eure Mona Suzann


Donnerstag, 21. Dezember 2017

Mein Kratzestimme-Kirchengesang-Weihnachtsgeschenk an meine Blog-Leser

Liebe Musikfreundin, lieber Musikfreund,,liebe(r) werte(r) GeschäftspartnerIn,


ich habe schon eine ganze Zeit lang nichts mehr hier von mir hören bzw. sehen lassen und will nun – zu gegebenem und bekanntem Anlass – diesen Blogartikel in ein Weihnachtsgeschenk an Dich, liebe(r) LeserIn verwandeln.



Als da geschah...

An einem Tag im September diesen Jahres beschloss ich spontan einen kleinen Spaziergang zu machen, zu einem meiner Liebingsplätze hier in Marbach: der Alexanderkirche. Zu meiner Überraschung fand ich die Kirchentür am Portal unverschlossen vor und betrat die Kirche.

Ich war erst wenige Male überhaupt in dieser beeindruckenden Kirche gewesen und es überwältigte mich einmal mehr die wunderschöne Inneneinrichtung und das Licht, das gerade in diesem Moment durch die hohen und farbenprächtigen Kirchenfenster einfiel und die ganze Kirche (und mich) verzauberte.


Und es kam über mich...


Aus einem inneren Impuls heraus begann ich einfach zu singen. Ohne Plan, ohne Stimm-WarmUp, und mit einer etwas angeschlagenen, indisponierten und kratzigen Stimme. Es störte mich kein Bisschen. Ich war allein, aber auch wenn jemand hereingekommen wäre und zugehört hätte, ich hätte weitergesungen. Es fühlte sich einfach gut an! Genauso unfertig und unperfekt wie es war ;-)

Intuitiv habe ich den Moment mit meinem Handy gefilmt. Und was ursprünglich nur als persönliche Erinnerung gedacht war habe ich nun in einen ganz besonders intimen Weihnachtsgruß verwandelt. Vielleicht habe ich es geschafft, diesen einzigartigen Moment einzufangen und Dich mit diesem kleinen Video zu erreichen und zu berühren. Wenn Du magst, gib mir gerne eine kleine Rückmeldung.


So geh’ denn hin...


Nun geh hin zu Vimeo oder Youtube und nimm meine Stimme, pur, schlicht, nackt. Nimm es als mein persönliches Weihnachtsgeschenk an Dich – wenn Dir Musik etwas bedeutet. Es ist vielleicht das intimste Geschenk, dass ich Dir machen kann und ich hoffe, Du kannst es genießen. Und wenn Du nach Marbach kommst besuchen wir die Alexanderkirche und singen dort gemeinsam :-)

Hab schöne Weihnachten, geruhsame, besinnliche Feiertage und einen guten Start ins Neue Jahr, mit Freude und Respekt, Deine Mona Suzann


>>> Link zu Deinem Weihnachtsgeschenk auf YouTube

>>> Link zu Deinem Weihnachtsgeschenk auf Vimeo

Dienstag, 5. September 2017

Werde mein Mäzen für das Musikprojekt meines Herzens: ’JAZZ MADE IN GERMAN’ – bis So 8.10.2017



















Liebe(r) MusikfreundIn, werte(r) GeschäftspartnerIn, 
Du weißt, seit 2017 bin ich wieder Jazzsängerin. Und ich habe eine Mission. Diese Mission will ich mit Dir teilen:



’JAZZ MADE IN GERMAN’.Auf deutsch übersetzt: Ich will nichts Geringeres, als unsere schöne deutsche Sprache im Jazz zu etablieren.


Musik ist die internationalste Sprache, mit Musik erreiche ich die Welt, ich übermittle Emotionen und die werden überall verstanden. Das Teilen ist also schon immer ein elementares Grundbedürfnis der Musik – seit Menschen-Gedenken, lange bevor wir Emojis und Talking Smileys bei Facebook und Co verwendeten :-)
Besser als ein Bankinstitut verstehst Du, liebe(r) FreundIn von Musik und Kultur, die Tragweite meiner Mission. Deshalb möchte ich mit Dir dieses Abenteuer teilen und mein schönes Vorhaben realisieren. 





Lass uns gemeinsam Musikgeschichte schreiben. Was ich vorhabe, gibt es noch nicht so oft: Ich komponiere und singe meinen Jazz auf deutsch, in meiner Muttersprache.
Im Pop und Rock sind deutsche Songtexte längst Usus, auf den Bühnen des Jazz ist Deutsch immer noch Fremdsprache. Das will ich ändern.
Warst Du damals dabei? Ist es Dir noch in guter Erinnerung, mein legendäres Konzert im Stuttgarter Theaterhaus 2010? Es war der Grundstein für diese Mission. Von diesem Konzert gibt es einen Mitschnitt, der nun auf CD verewigt und so für jedermann erhältlich werden soll. 

Ich will Dich dafür gewinnen, mein/e Förderer/in zu werden, meine SponsorIn, mein Mäzen oder meine Mäzenin! 


Bis So 8.10.2017 um 17:00

Schon mit 1,- € bist Du dabei


Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam mit Pioniergeist, Abenteuerlust und Liebe zur Musik diese besondere CD-Produktion möglich machen!

Mehr im Videotrailer und auf meiner Crowdfunding-Seite
(Du wirst über Projekt-News dort im Blog automatisch benachrichtigt sobald Du MäzenIn bist!)

LINKS ZUM CROWD FUNDING:

VIDEO TRAILER & MEHR INFO

JETZT MÄZEN WERDEN


Bitte weitersagen!
Hilf mit, weitere Mäzene zu finden! Leite diese EMail gerne weiter! Danke Dir dafür. 

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”Das Album könnte ein Meilenstein werden. 
Es bietet die Grundlage, Menschen für ein Musikgenre zu begeistern, an welches der Mainstream selten bis gar nicht denkt, da es schlichtweg zu wenig Jazzmusiker gibt, die sich zu ihrer Muttersprache bekennen.”
(Mandy Schneider, Music Public Relation, Germany)

Sonntag, 15. Januar 2017

Mein Comeback: Es geht wieder los! Einladung zum Geburtstags Revival Konzert nächsten Do 19.01.2017

Mona Suzann RevivalKonzert Wohnzimmer JazzJam 
mit Jazzlegende Lorenzo Petrocca an der Gitarre
ACHTUNG: schon nächsten Do 19.01.2017 19:30 Uhr
in Mona Suzann's Wohnzimmer in Marbach am Neckar
Eintritt frei, Kulturbeutel für freiwillige Spende

NUR 30 KARTEN VERFÜGBAR!

JETZT KARTE BESTELLEN per EMail: 

networx(ät-Zeichen)MonaSuzannPfeil.de  


















"Jazz-Sandkasten-Spiele”

Als Auftakt zu meiner neuen Musiklaufbahn richte ich den Blick zurück auf die Musik, die ich bereits zu Beginn meines Musikerlebens im Jazz-Sandkasten gesungen habe: Jazz Standards und die brasilianische Bossa Nova. Diese wundervollen Kompositionen sind vor mehr als einem halben Jahrhundert entstanden und haben bis heute nichts von Ihrer Strahlkraft verloren. Ich werde sie auf meine Art singen, mit der typischen "Mona-Masche" – wie ein Journalist es einmal geschrieben hat – und die Bossas natürlich in der Originalsprache Portugiesisch (meine langjährigen Fan wissen es: ich habe lange genug brasilianische Musik gesungen).

Jazzlegende und Ehrenbürger von New Orleans

Kaum ein europäischer Musiker spielt den Jazz Standard und den Bossa Nova so hingebungsvoll und lebendig wie der in Italien geborene und in Deutschland lebende Jazzgitarrist Lorenzo Petrocca. Ich freue mich ganz besonders, dass dieser von mir so geschätzte Musikerkollege, der heute schon als Jazzlegende gilt, mich auf der Jazzgitarre begleiten wird. Ein weiterer Überraschungsgast wird uns musikalisch unterstützen – auf dem vielleicht typischsten Musikinstrument des Jazz.
Ich freue mich, Euch zu diesem exklusiven und einzigartigen Konzertchen nächsten Donnerstag in mein Wohnzimmer einzuladen! Der 19. Januar ist auch (was für ein Zufall, gell ;-) mein Geburtstag, und ich habe so das Gefühl, es wird ein Geburtstagsfest der ganz besonderen Art werden.

Ich freue mich wie eine Schneeprinzessin auf Euch, auf Lorenzo und den Überraschungsgast, ich freue mich auf meinen Geburtstag und darauf, endlich wieder Musik zu machen!


  • Bitte meldet Euch schnell an, der Platz in meinem Salon ist begrenzt, es gibt nur 30 Karten.
  • Hinweis: Von Geschenken bitte ich abzusehen und freue mich stattdessen auf einen freiwilligen Beitrag in den Kulturbeutel.

Mit Freude und Respekt, Eure Mona Suzann



JETZT KARTE BESTELLEN per EMail:

  networx(ät-Zeichen)MonaSuzannPfeil.de  




Donnerstag, 22. Dezember 2016

Keine Weihnachtsgeschichte: HALB 3 AN DER BRÜCKE (Der kleine sehr rote Zettel)

Ein alter Mann geht langsam, sehr langsam, den Fußweg zwischen dem Haus und der Grünanlage entlang, wie schon so oft. Er geht immer langsam, eben so, wie alte Leute gehen. Doch dieses Mal ist etwas anders: Was liegt denn da?
Ein kleiner, roter, sehr roter Zettel auf dem Boden, mehrfach zusammengefaltet – wie Kinder es machen, wenn sie sich in der Schule kleine Nachrichten zuwerfen wollen. Der alte Mann bleibt stehen. Zögert kurz, schaut sich um, schaut wieder auf den kleinen sehr roten Zettel, schaut sich nochmal um. Dann bückt er sich langsam, sehr langsam, eben so, wie alte Leute sich bücken. 

Noch ein wenig mehr bückt er sich, macht mit dem hinteren Bein so etwas wie einen Ausfallschritt, so dass er noch tiefer hinunterkommt, und endlich hat er den kleinen, sehr roten Zettel auf dem Boden erreicht und ihn fest mit seiner Hand umschlossen. Wieder in der Vertikalen angekommen geht er erst mal langsam weiter, noch etwas langsamer, als gewöhnlich. In der linken Hand den kleinen zusammengefalteten roten Zettel. Er versucht ihn auseinanderzufalten, aber es will nicht so recht gelingen mit einer Hand – wenn die Hand auch nicht mehr so beweglich ist, wie früher, als er noch gemalt hat, mit ihr. Der alte Mann bleibt stehen, zögert kurz und stellt schließlich seine Einkaufstasche ab. Mithilfe beider Hände entfaltet er langsam, sehr langsam den kleinen sehr roten Zettel. Innen drin steht:

REBECCA LIEBT DICH. 
HALB 3 AN DER BRÜCKE WENN DU DICH TRAUST



Er liest es nochmal: REBECCA LIEBT DICH. HALB 3 AN DER BRÜCKE WENN DU DICH TRAUST …so steht es da, in Großbuchstaben, klein geschrieben, sehr klein, der alte Mann kann es gerade noch lesen. Es wird ihm ein Bisschen sonderbar zumute, er weiß ja, dass die Botschaft nicht für ihn auf den kleinen roten Zettel geschrieben wurde. Im ersten Moment will er den Zettel deshalb auch wieder wegwerfen, auf den Boden, nein, in den Papierkorb. Hmmh. Es ist keiner da. Er überlegt, ob er den Zettel mit nach Hause nehmen soll, um ihn dort wegzuwerfen. Oder soll er ihn wieder zusammenfalten und einfach genau an der Stelle auf den Boden zurücklegen, wo er ihn vor zwei Minuten aufgelesen hat? Vielleicht findet ihn ja derjenige noch, für den er bestimmt war… 

Wie er so überlegt, kommen ein paar Kinder vorbeigelaufen, vier Jungs mit Schulranzen, laut schnatternd, und er steckt den kleinen sehr roten Zettel ein wenig verlegen einfach schnell in seine Jackentasche. Die Buben beachten ihn überhaupt nicht. Er schaut ihnen hinterher und grinst nachdenkich in sich hinein: Vielleicht war der kleine rote Zettel ja doch für mich bestimmt? Schließlich hab ich ihn ja auch gefunden…

Zuhause angekommen verstaut er seinen Einkauf und setzt sich erst mal hin. Den kleinen sehr roten Zettel in der Hand denkt er über die Botschaft nach. Der erste Teil ist recht abstrakt: REBECCA LIEBT DICH. Rebecca – ein schöner Name, ein exotischer Name, er hat nie eine Rebecca gekannt. Nur eine Gerda... und eine Annemarie...

Seine Gedanken kreisen nun mehr und mehr um den zweiten Teil der Botschaft: HALB 3 AN DER BRÜCKE WENN DU DICH TRAUST – welche Brücke ist gemeint? Vermutlich der Steg über die Gleisanlagen, zwischen den Schulen und dem Bahnhof. Dort treffen sich oft die Jugendlichen nach der Schule... kein schöner Platz für ein romantisches Rendezvous. Was die jungen Leute da wohl immer hinzieht… Aber, Moment mal! 


Blitzartig fällt ihm die Pont Neuf in Paris ein, diese wunderschöne, sehr alte Brücke über die Seine – der Betriebsausflug 1965! Er stand an der Brücke, mit Ilona, seiner Kollegin, es hat so gekribbelt, er hätte sie so gerne einfach am liebsten in den Arm genommen und geküsst – aber er hatte sich nicht getraut, vor all den anderen… Ja, und dann hat Ilona einen anderen geheiratet und verließ ein Dreivierteljahr später die Firma. 

HALB 3 AN DER BRÜCKE WENN DU DICH TRAUST… 
traust du dich, alter Junge?

Er geht an den Garderobenspiegel und betrachtet sich kritisch, sehr kritisch: So wie du aussiehst, kannst du dich höchstens unter der Brücke mit den Tippelbrüdern treffen, und selbst die werden dich auslachen, in deiner langweiligen ausgetragenen Kluft. Wo ist eigentlich dieser Gutschein, den ich im Herbst bei dieser Werbeaktion in der Fußgängerzone gewonnen habe? Von diesem Herrenbekleidungsgeschäft, in das ich mich nie reingetraut hab… da ist er ja, er gilt sogar noch! Na also: Morgen früh geh ich da hin und lass mich mal anständig einkleiden. Und nun muss der Bart ab! Wie macht man das heutzutage: so ein klein Bisschen schmal stehen lassen, der Rest sauber ab. Da ist Feinarbeit gefragt, wie früher, beim Malen. Klappt aber doch noch ganz gut! Und sieht gar nicht mal schlecht aus – ein Bisschen ungewohnt, aber irgendwie flott, trotz grau!

Er schaut auf die Uhr. Es ist noch genug Zeit, um zum Friseur an der Ecke zu gehen, denn mit einem Mal kann er seine hilflos frisierte und doch eher zerzauste Haarpracht auch nicht mehr sehen. Also: Jacke wieder an und los!



Der alte Mann geht zielstrebig, sehr zielstrebig den Fussweg zwischen dem Haus und der Grünanlage entlang, wie schon so oft. Er geht zügigen Schrittes, eben so, wie Menschen gehen, die etwas vorhaben. Doch dieses Mal ist etwas anders: Die Menschen – teils Nachbarn, die er flüchtig kennt, teils Unbekannte – sie lächeln ihn an, freundlich, sehr freundlich, sie drehen sich um nach ihm, und er denkt: Wie sympathisch und aufmerksam und freundlich die Menschen heute sind… Hallo Herr Neubauer! Sie haben heut ja einen Zahn drauf! Wo solls denn hingehen? Er lacht: Zuerst zum Friseur und dann nach Paris! Und mit einem Mal weiß der alte Mann:

Um halb 3 an der Brücke beginnt ein neues Leben.



Autor: Mona Suzann Pfeil, Stuttgart, 07.02.2007

Mittwoch, 29. Juni 2016

Die Wiederauferstehung des Volkswagen? Dem Volk aufs MobilePhone geschaut





















Es ist mir mal wieder ein Bedürfnis, über ein Thema zu schreiben, welches eigentlich nicht meinen Kernkompetenzen zuzuordnen ist. Eine Lieblingsbeschäftigung hochsensibler Menschen….  ;-)

Ich beziehe mich auf die Ausgabe der STZ vom 17.06.2016, die in mehreren Beiträgen die neuen Pläne des VW Konzerns nennt.
So steht gelesen, dass der AutomobilGigant auf Zukunft setzt und den veränderten  Bedürfnissen der Autofahrer Rechnung tragen will. Das klingt erst mal gut, aber da ist VW nun nicht gerade alleine, das tut die Konkurrenz auch. Doch grade im Falle von VW ist es nun wirklich sinnvoll, denn gerade in Sachen Image und Ruf hat der Konzern nach den Kriminellen Abgasmanipulationen etwas gut zu machen. Und wenn es den Wolfsburgern wirklich ernst ist mit unseren Bedürfnissen, würde das sogar eine Rückbesinnung zu den Ursprüngen von VW darstellen. Der Konzern, dessen Kürzel 'VW' auf das Wort 'Volkswagen' zurückgeht, hatte sich in seiner Gründerzeit auf die Fahnen geschrieben, ein modernes und erschwingliches Auto fürs Volk, also für jedermann und Frau zu bauen. Sie tun also grundsätzlich mal gut daran, sich nach den Bedürfnissen Ihrer Kundinnen und Kunden zu richten. Vor allem auch denen von morgen.

Der Volkswagen wird überleben, wenn er nicht mehr für unsere Garagen gebaut wird.


Die Autofahrer von morgen haben ein veränderte Ansprüche und der Trend einer umweltverträglichen und kostengünstigeren Fortbewegung wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken. So ist heute schon deutlich weniger das Statusobjekt Auto in der eigenen Garage gefragt, sondern die Fortbewegung on demand, also flexible Buchbarkeit eines Personen- und Lastentransportmittel. Junge Menschen haben da ein ganz pragmatisches und flexibles Fahrverhalten: Sie lassen sich nicht mehr in Autofahrer und ÖPNV-Nutzer einteilen, sie nutzen ganz selbstverständlich beides, je nach dem, was sinnvoll ist. Und sie legen Wert auf Vernetzung.
Schon heute werden Wege, Reisen, Lastentransporte, Auswärtsaufenthalte im Internet via PC oder Smartphone geplant und alles benötigte, wie Übernachtung, Taxi etc., direkt hinzugebucht. Dieser Trend geht weiter. Vor 40 Jahren haben erste Menschen mit containergroßen Computern gearbeitet, heute schauen wir auf handtellergroße Smartphones. Ich bin gespannt, wie lange es dauern wird, bis wir Fahr- und Transportmittel über das Handy nicht nur bestellen, sondern auch programmieren und steuern können.

Der Volkswagen von morgen, der dem allem und allen Rechnung trägt, wäre vielleicht gar kein Auto im heutigen Sinne mehr.

Er wäre wohl nicht mehr als DAS Auto, wie wir es heute kennen, sondern vermutlich in einer ganz anderen Art und Weise, in einer umweltverträglicheren und menschenverträglicheren. So dass die kriegsähnlichen Zustände auf unseren Straßen, die jetzt noch Gegenwart sind, dann irgendwann der Vergangenheit angehören. Wohlgemerkt: Ich liebe Autofahren, fahre auch gerne schnell und bin mit Anfang 20 schon den Porsche meines Chefs in einer Stunde 20 von Frankfurt nach Stuttgart gefahren. Aber das ist heute kaum mehr möglich, ohne Menschen zu gefährden. Im Zweifelsfall gehe ich vom Gas, Rücksicht ist für mich Selbstverständlichkeit und hohe Tugend auf der Straße, für viele andere nicht.
Das Fahrerlebnis wird ein anderes sein, ganz klar. Es wird der jetzigen Monofahrkultur ein Ende zu setzen. Aber das Fahren auf öffentlichen Straßen ist nicht geeignet, um den persönlichen individuellen Kick zu haben in dem sich jeder nach seiner Vorstellung austoben kann. Auch wenn das meine ehemaligen Kollegen in den Werbeagenturen immer noch so in den Werbespots dazustellen versuchen, das ist absoluter Blödsinn und unverantwortlich.

Zurück zu VW Group: Sie wird überleben und hat gute Chancen, die Nase wieder vorn zu haben, wenn sie wieder den echten Volkswagen bauen. Daran wird auch das Thema E-Auto einen großen Anteil haben. Dieses verstärkt zu entwickeln tun andere Hersteller auch. Wünschenswert wäre, dass gerade hier mit wirklichem Engagement entwickelt, gebaut UND verkauft wird.

Seit 1821 kennt man den eklektischen Antrieb, seit damals wurde und wird er hauptsächlich im Zugverkehr eingesetzt. Erst die Ölkrise in den Neunzigerjahren und das internationale CARB Gesetz zur Reinhaltung der Luft zwang die Automobilhersteller zur Entwicklung schadstofffreier Fahrzeuge. Diese hätten damals bereits in Serie gehen können, verhindert hat es… Sie ahnen es: die Ölindustrie. Sie bewirkte auch, dass das Gesetzt wieder gelockert wurde und die bis dahin entwickelten E-Autos verschrottet wurden! Seit damals dümpelt dieses Thema vor sich hin. Wo könnten wir heute stehen, wenn in diesen 20 Jahren kontinuierlich an der Elektrotechnik und der Entwicklung an geeigneten Batterien gearbeitet worden wäre? Stattdessen sind wir immer noch gezwungen, Autos zu kaufen, die unsere Luft verpesten, mit einem Benzinverbrauch von im Schnitt 6,9 Liter auf 100 km (2014 Statista GmbH). Von einem KFZ-Ingenieur habe ich erfahren, dass es bereits in den Achzigern möglich gewesen wäre, PKWs mit einem Verbrauch von 3 Litern zu bauen...

Also, sind wir gespannt gespannt, welche Taten den schönen Worten folgen.
Und wenn VW dann auch noch seinen Teil dazu beiträgt, die seit Jahren bekannten Fehler im Abgasmessungssystem zu beseitigen, könnte in näherer Zukunft sogar schon mal – als kleiner Vorgeschmack auf die Zukunft – eine realistische Reduzierung des Schadstoffausstoßes nicht nur vorgetäuscht, sondern real werden. Das könnte ich noch erleben ;-)
Ich freue mich darauf.

Ihre Mona Suzann Pfeil

Mittwoch, 22. Juni 2016

Nahrungsmittelintoleranzen sind in Deutschland kein Thema

Mindestens 30% der Bevölkerung klagen nach dem Essen über körperliche Beschwerden, mindestens 20% haben Nahrungsmittelintoleranzen, Nahrungsmittelallergien kommen bei 2-8% der Bevölkerung vor, häufig im Kindesalter. Körperliche Beschwerden nach dem Essen kommen bei mind. 30% der Patienten mit einem funktionellen Darmsyndrom wie dem Reizdarmsyndrom (RDS) vor, wobei Studien belegt haben, dass eine Ernährungsumstellung eine erhebliche Verbesserung der Symptome bewirken kann. Bei mindestens 30% der Patienten mit einer essensunabhängigen Allergie (Pollenallergie, Hautraktionen...) ist auch eine Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu beobachten… *

Trotzdem stieß der von mir organisierte Workshop "Was macht unsere Nahrung mit uns und warum?" ganz offensichtlich nicht auf das Interesse und die Notwendigkeit, von der ich fest überzeugt war, als ich beschloss, Jasmin Bühler nach Deutschland zu holen. Diese Frau kann sich in der Schweiz kaum vor Aufträgen und Kooperationsanfragen retten und ist auch wieder mit mehreren Beiträgen für den zweiten Kongress für Hochsensibilität im September in Bern gebucht. Mir wird es wohl für immer ein Rätsel bleiben, ob in Deutschland die Menschen nun schon allumfassend informiert und allwissend sind oder sich dafür halten. Oder sind sie etwa beratungsresitstent, uninteressiert oder einfach dumm? Wahrscheinlich sind sie einfach übersättigt an (leider oft falschen) Informationen sind – schade!!!

Ich erlebte Frau Bühler selbst in der Schweiz – jawohl, es war ein ERLEBNIS! Und ich bin – was Ernährung angeht – selbst gebranntes Kind und somit äußerst kritisch, aber wenn ich diese Frau samt ihrer Dienstleistung dermaßen über den grünen Klee lobe hat das einen triftigen Grund: Frau Bühler wäre imstande auch hierzulande Licht in das weite große Mysterium Ernährung zu bringen, und das sowohl äußerst fundiert als auch auf überaus sympathische Art und Weise, so dass man ihr gerne zuhört und diese komplexe Materie unserer Körperchemie besser verstehen könnte und sensible Menschen ein besseres Leben führen könnten.  Aber soweit, so "gut", es sollte nicht so kommen. 

Die wenigen Teilnehmer  die sich anmeldeten und ich, wir haben uns sehr auf diesen Workshop gefreut. Ich habe ein riesen Aufgebot an Werbemaßnahmen, Presse- und PR-Arbeit gestemmt, weil ich überzeugt war, etwas Sinnvolles und Richtiges für geplagte Menschen zu tun und es sich am Ende auch finanziell für mich rechnen wird. 
Nun die bittere Wahrheit: Mit zu wenig TeilnehmerInnen rechnet es sich nicht und ist nicht zu realisieren. Und es bleibt mir nichts anderes übrig, als den Workshop abzusagen und die TeilnehmerInnen zu bitten, in die Schweiz zu fahren, und am 2. und 3. September auf dem HSPKongress an diesem Workshop teilzunehmen, der deren Leben wahrscheinlich genauso verändern wird, wie meines. 
Die Investition dafür wird dann eben nur ein Vielfaches von der für den Workshop hier bei mir in Deutschland sein.

Hier der Link zum Kongress, fahren Sie hin, es lohnt sich: http://www.hsp-kongress.ch 

Das Thema Ernährung ist nun wieder mein ganz privates Thema. Und ich bin persönlich froh darüber: Ich habe den Workshop mit Jasmin Bühler letztes Jahr gehabt.  

Mit Freude und Respekt, Mona Suzann Pfeil


*Statistik Quelle: Food Intolerance Diagnostics