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Donnerstag, 21. März 2019

Warum ich den sing!Tee für Sänger und Vielsprecher entwickelte


Weil es einen solchen Tee bisher nirgends zu kaufen gab. 


Als Sängerin und Stimmtrainerin werde ich oft mit der Situation konfrontiert: Die Stimme ist angeschlagen nach einem grippalen Infekt, nach hoher Beanspruchung und als Vocalcoach werde ich oft gefragt: was nimmst Du zur Regeneration?
Und dann, als Ausläufer eines grippalen Infekts und nach einer hohen Beanspruchung meiner Stimme, war ich selbst mal wieder betroffen und wollte meiner angeschlagenen Stimme etwas Gutes tun. Etwas, was die Reizung und das kratzige Gefühl lindert, den Reiz nimmt, ständig räuspern zu wollen. Etwas Warmes schwebte mir vor, ein Tee! Ich machte mich also im Internet auf die Suche und fand... nichts. Schade.

Husten- Und Bronchialtee, ja, das gibt es. Aber nichts explizit für die Stimme. Da ich keinen Husten hatte wollte ich auch keinen Hustentee trinken. Also beschloss ich, mir selbst einen Tee für die Stimme zu kreieren und nach einiger Recherche war klar: Isländisch Moos muss da rein, Eibischwurzel, Huflattich, diese drei sind Schleim-bildend und reizlindernd. Wunderbar!
Das Problem:
Gerade Eibischwurzel schmeckt pfui-Galle-bitter... bäh! Also vielleicht noch die gute alte Malve dazu, die fein schmeckt, auch ein exzellentes Heilkraut bei Erkältungen ist und heute fast in Vergessenheit geraten ist? Oder vielleicht Aronia-Beeren, um einen fruchtigeren Geschmack zu erzielen? Und vielleicht zum Abrunden etwas Vanille...? Ob das funktioniert? Ob es schmeckt? Und in welchem Mischungsverhältnis...?? An diesem Punkt beschloss ich, mir Unterstützung von Experten zu holen.

Mit meinen bisherigen Ideen und der Anforderung, einen hochwirksamen und gleichzeitig leckeren Tee zu entwickeln wandte ich mich an die Schillerapotheke in Marbach, meine Hausapotheke. Mit großem Einsatz, fachlichem Wissen und kritischem Probetrinken komponierten wir dann zusammen den sing!Tee. Aus der Eibischwurzel wurden die Eibischblätter, weil diese nicht gekocht werden müssen, sondern einfach nur aufgebrüht. Es kam noch der milde und süße Anis hinzu, mit seiner wunderbaren Heilkraft und ein klein wenig Süßholzwurzel – gerade so viel, dass es nicht aufputscht, denn diese Wirkung habe ich bei mir nach dem Genuss von reinem Süßholzwurzeltee oft bemerkt!

Seit Februar 2018 gibt es ihn nun schon, den einmaligen sing!Tee, und ich muss sagen, er ist genau so geworden, wie ich es mir gewünscht und vorgestellt habe: Ein hochwertiger und hoch wirksamer Arzneitee der richtig lecker schmeckt!
Das bestätigen mir auch die Rückmeldungen der bisherigen Käufer. Meine Vocalcoachees ordern ihn regelmäßig bei mir und dieser besondere Tee wird immer beliebter. Wer hätte es gedacht!

Liebe Sängerkollegen, liebe Vielsprecher, ich muss Euch nichts erzählen: Die Winterzeit (und sie ist noch nicht vorüber!) ist für uns Sänger, Sprecher, Lehrer und Menschen, die von Berufs wegen auf ihre Stimme angewiesen sind, eine besondere Herausforderung. Kalte Luft draußen oder trockene Heizungsluft drinnen kann die empfindlichen Stimmorgane reizen und anfällig machen für grippale Infekte, gerade jetzt am Ende des Winters hat es wieder Einige von uns erwischt. Heiserkeit, Husten und ein kratziger Hals sind oft die Folge. Was für die meisten Menschen ein vorübergehendes Ärgernis ist bedeutet für uns Berufssänger, Sprecher, Lehrer und Schauspieler oftmals Verdienstausfall.

Wir sind einfach auf unsere Stimme angewiesen. Deshalb: bevor es soweit kommt, tut Eurer Stimme rechtzeitig was Gutes und gönnt ihr den sing!Tee. Die Schleimstoffe des Tees legen sich wie ein Schutzfilm auf gereizte und beanspruchte Stimmbänder und beruhigen diese, die zusätzlich antibiotische Wirkung stärkt sie. Der Tee ist sowohl zum vorbeugenden als auch unterstützenden regenerierenden Einsatz geeignet. Nur direkt vor dem stimmlichen Einsatz (also vor einer Musikprobe, einem Konzert, einem Vortrag oder einer Vorlesung etc.) solltet Ihr den Tee nicht genießen, in diesem Fall ist eine starke Schleimbildung kontraproduktiv. Aus diesem Grunde habe ich dem Tee die Bezeichnung "sing!Tee danach" gegeben ;-)

Wer den sing!Tee gerne haben möchte, schickt mir bitte eine EMail an 
post( ät )MonaSuzannPfeil.de

Eure Mona Suzann
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der sing!Tee danach
40g-Teetüte
Jubiläumspreis bis Ostern 2019: 4,99 € 

Eine Aktion von sing!Vocalcoaching www.sing.coach
















Dienstag, 26. Februar 2019

Thema #Dieselfahrverbot – Lieferverkehr von Musikern braucht keine Sondergenehmigung




















Liebe MusikerKollegin, lieber Kollege, liebe(r) Vocalcoachee,
als Mitglied im Tonkünstlerverband habe ich gestern von Eckhart Fischer, dem Leiter des Verbandes hier in Stuttgart etwas richtig Wichtiges erfahren, was Dich vielleicht auch betrifft:


Nach Auffassung des Tonkünstlerverbands dürfen MusikerInnen jederzeit ohne Sondergenehmigung mit dieselbetriebenen Fahrzeugen in die Umweltzone einfahren, wenn es sich um Fahrten selbstständiger Musiker zu Auftritten, Unterricht etc. handelt und wenn hierzu Gegenstände (Instrumente, Equipment etc.) transportiert werden. Es handelt sich dabei um Lieferverkehr, der keinerlei Beschränkungen unterliegt, genauso wie Werkstattwagen von Handwerkern oder Baufahrzeuge. 



Ich habe die Erlaubnis vom Tonkünstlerverband, diesen Artikel hier als Blogpost zu veröffentlichen und ich denke, er wird vielen von uns MusikerInnen weiterhelfen und Klarheit verschaffen.
Hier der Originalartikel vom Tonkünstlerverband Baden-Württemberg e.V. aus dem News-PDF tonkünstler-forum #112 März 2019:


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Informationen zum Dieselfahrverbot

Der „geschäftsmäßige Transport von Gegenständen“ gehört zum Lieferverkehr


Auf eine Umfrage unter den Mitgliedern des Tonkünstlerverbandes Baden-Württemberg, gab es in der Zeit von 14.-25. Januar innerhalb von 11 Tagen über 30 Rückmeldungen von Betroffenen zum
geltenden Dieselfahrverbot in der Umweltzone Stuttgart. Bei den meisten Situationsbeschreibungen handelte es sich um Lieferverkehr, für den keine Sondergenehmigung erforderlich ist und der jederzeit in die Umweltzone einfahren darf. Der Lieferverkehr ist generell vom Fahrverbot ausgenommen.
Nach unserer Auffassung gehören alle Fahrten, die selbstständige Musiker zu Auftritten, Unterricht, Kursen, zu Instrumentenbauern/ Reparaturbetrieben etc. unternehmen und hierzu Gegenstände (Instrumente, Equipment, Licht- und Tonanlagen, Material, etc.) transportieren, zum Lieferverkehr, der keinerlei Beschränkungen unterliegt und der ohne Sondergenehmigung jederzeit mit dieselbetriebenen Fahrzeugen in die Umweltzone einfahren darf.
Hierzu heißt es unter Punkt 5.2.1.3 des Luftreinhalteplans für den Regierungsbezirk Stuttgart / Teilplan Landeshauptstadt
Stuttgart, 3. Fortschreibung sowie auf der Webseite der Stadt Stuttgart: www.stuttgart.de/diesel-verkehrsverbot

Der geschäftsmäßige Lieferverkehr darf jederzeit einfahren

1. Unter Lieferverkehr ist der geschäftsmäßige Transport von Waren zu verstehen,
wenn diese zu Gewerbetreibenden oder Kunden geliefert werden. Zum Lieferverkehr zählen auch Fahrten von Handwerkern und Baufahrzeuge, die als Werkstattwagen oder zum Transport von Werkzeugen oder Material eingesetzt werden und unbedingt vor Ort sein müssen. Voraussetzung ist,
dass die Fahrzeuge vor dem 1. Januar 2019 angeschafft wurden. Eine Ausnahmegenehmigung ist hier im Einzelfall aufgrund der Beschilderung nicht erforderlich.

Definition Lieferverkehr:

Interessant ist hierzu ein Urteil des OLG Thüringen vom 17.07.2012, Az.: 1 Ss Rs 67/12 (146), in dem es heißt:
„Der Begriff „Lieferverkehr“ im Sinne des Zusatzzeichens Nr. 1026-35 nach § 39 Abs. 3 StVO ist gesetzlich nicht definiert. Sein Inhalt ergibt sich aber aus dem Wortsinn und dem gängigen
Sprachgebrauch. Danach kann „Lieferverkehr“ als stichwortartige Umschreibung des zur Führung und Aufrechterhaltung eines Geschäfts- oder Gewerbebetriebes erforderlichen geschäftsmäßig – d.h.
von Gewerbetreibenden und nicht von Privaten – durchgeführten Transports von Gegenständen, insbesondere Waren, von oder zu Gewerbetreibenden oder Kunden verstanden werden.“

Wir empfehlen unseren Mitgliedern, ihr Fahrzeug bei Fahrten in die Umweltzone mit dem Vermerk „Lieferverkehr“ zu kennzeichnen. Nicht zum Lieferverkehr gehören private Fahrten oder Fahrten, die
einer nichtselbstständigen Tätigkeit zuzuordnen sind.

Hinweis: Der Tonkünstlerverband haftet nicht für die hier gegebenen Informationen. Sollte es aufgrund dieser Informationen trotzdem zu einem Bußgeldbescheid kommen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf (Nachtrag von mir, Mona Suzann: Diese Aufforderung zur Kontaktaufnahme ist natürlich an die Mitglieder des Tonkünstlerverbandes gerichtet).

Informationen zum Dieselfahrverbot:

Der „geschäftsmäßige Transport von Gegenständen“ gehört zum Lieferverkehr. Das Zusatzschild „Lieferverkehr“ erlaubt den „Transport von Gegenständen von oder zu Kunden, sofern dieser zur Führung oder Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes notwendig ist und im Rahmen der
Geschäftstätigkeit erfolgt.“

ECKHART FISCHER/VERENA KÖDER


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Ich hafte nicht für die hier gegebenen Informationen. 

Für mich selbst habe ich ein ”Lieferverkehr”-Schild für meinen PKW erstellt, aus dem auch hervorgeht, dass ich Musikerin bin (da man es meinem Auto sonst nicht ansieht, dass es betrieblich genutzt wird). 

Wenn Du das Schild gerne haben möchtest schreibe mir bitte einfach eine mail@sing.coach und ich schicke Dir das PDF zum Ausdrucken. Nimm den stärksten Karton, den Dein Drucker gerade noch frisst, dann wellt es sich nicht so leicht, und lege es sichtbar ins Auto, wenn Du eine entsprechende Fahrt ins ”Sperrgebiet” hast :-)

Eine entspannte freie Fahrt wünscht Dir Deine Mona Suzann


PS: Abonniere gerne meinen Blog hier, dann verpasst Du keinen neuen Blogpost!



Montag, 18. Februar 2019

Wie geht Songwriting? Wie kommen die Ideen?


Neulich im sing!Vocalcoaching... fragte mich Andi, einer meiner Vocalcoachees, wie ich das denn so mache, mit dem Komponieren und dem Songwriting. Woher kommen die Ideen? Irgendwie traue er sich noch nicht so richtig ran und habe auch noch keine wirklich guten Ideen; aber sein Ziel sei, irgendwann eigene Songs zu singen und sich an der Gitarre selbst zu begleiten ...OK!


Ich habe ihm dann folgende Strategie vorgeschlagen:


Wir haben einen Folk Klassiker genommen, einen Song an dem wir schon mal gearbeitet hatten: The House Of The Rising Sun. Meine Idee war, diesen Song einfach mal komplett umzuarrangieren, zu reharmonisieren und eine ganz eigene individuelle Version daraus zu machen. Also die Originalkomposition (in diesem Fall sowieso unklar, wo die genau herkommt...) mal ganz frisch frank und frei als ”Material” anzusehen und zu schauen, was man damit noch alles machen kann. (das kann man übrigens auch sehr schön mit eigenen Kompositionen machen, die sich überholt haben)

Der Trick mit den Lieblingsharmonien


Die Vorgehensweise war zuerst ganz simpel:
Ich bat Andi, in der gewählten Tonart A moll mal nur zwei Harmonien / Akkorde festzulegen, die er mag, bei denen ihm das Gitarristenherz aufgeht und dann über diesen ganz rudimentären Harmoniewechsel den Song oder Teile davon zu singen.

In der nächsten sing!Stunde präsentierte er mir dann Am und C gezupft auf der Gitarre und sang die Lyrics von House Of The Rising Sun in einer eigenen, ganz reduzierten Melodie, melancholisch und eindringlich dazu. Ganz lange Bögen, ganz sparsame Harmoniewechsel, und seine schöne klare Stimme. Klingt simpel? Ja, ist es im Prinzip auch. Erfüllte aber genau den Zweck, den ich beabsichtigte: es setzte bei Andi Einiges an Kreativität frei und er entfernte sich vollkommen von der Originalmelodie. Ein Anfang war gemacht.

Die restliche sing!Stunde haben wir dann noch an der stimmlichen Performance gearbeitet, Hausaufgabe bis nächstes Mal:
Einen 3. Akkord als Kontrapunkt zu finden und zu schauen, was dann passiert.

Aus alt mach neu


Nächste sing!Stunde: Nun kam er mit dem zusätzlich ausgewählten wunderschönen F9. Also Am / C / Am C / F9 ...
Die Harmoniewechsel wurden wieder etwas mehr und die melancholische Melodie bewegte sich nun einmal tief, einmal hoch. Die Melodieführung war einfach, bluesy und hatte was. Im zweiten Durchgang dann eine schöne Steigerung in der Oktavierung der vocal line nach oben, und dann – als ich schon richtig neugierig war, wie es jetzt denn weitergehen könnte – kam die Überraschung:

Die Originalmelodie, ja da schau her! aber eben doch einen Tuck anders gesungen, als man's kennt. Andi-like eben.
Aber zuviel will ich jetzt nicht mehr verraten. Es ist Andi's Version, und ich mag sie! Sie ist stimmig, er fühlt sich wohl damit und  kommt deshalb authentisch rüber. Vielleicht wird die Welt sie mal zu hören bekommen :-)

Fazit:


Insgesamt ging mein Plan also auf:
Anstatt auf Biegen und Brechen komponieren zu wollen lieber erst mal mit dem Arrangieren anzufangen. Das setzt kreatives Potenzial frei, ohne sich am Anfang schon Druck zu machen, etwas komplett Neues Großartiges Revolutionäres... UFFF erfinden zu müssen. Lieber entspannt den eigenen Stil sich behutsam entwickeln lassen. Etwas Großes braucht zuerst Raum.

Andi jedenfalls ist in dieser Vorgehensweise sehr aufgeblüht und fühlte sich gar nicht mehr so weit vom Songwriting entfernt ;-))

Frag Deine Oma


Ich hatte dann noch einen weiteren Tipp für ihn, da er meinte, er wäre mit seinen eigenen Textideen noch nicht so glücklich:
Finde einen Poeten, einen Schriftsteller, dessen Gedichte oder Geschichten Dich inspirieren, und vertone diese. Vielleicht hast Du jemanden im Bekanntenkreis oder unter Deinen SocialNetwork-Kontakten, der gerne schreibt, mache eine Kooperation! Er oder sie liefert die Lyrics und Du die Musik! Du kannst auch das Tagebuch Deiner Oma vertonen, oder oder oder... Es gibt viele Möglichkeiten an tolle und außergewöhnliche Texte ranzukommen. Man muss nicht alles selbstmachen.

Wenn dieser BlogPost eine Anregung für diejenigen unter Euch ist, die auch gerne ihr eigenes Ding machen wollen, freut es mich :-)

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Eure sing!Coach Mona Suzann