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Sonntag, 5. April 2020

Gut gehütetes Atemgeheimnis – Ein trauriges Jubiläum und meine Sorge um die Einatmer unter uns


















Logopäden tun es. Physiotherapeuten tun es. Stimmtrainer tun es. Meister der fernöstlichen Kampfkunst und Leistungssportler tun es. Sänger und Berufssprecher auch – eine unvorstellbar große Zahl von Expertinnen und Experten, sie alle arbeiten nach einem Naturgesetz, das seit Jahrtausenden bereits in Kultur und Medizin der asiatischen Ländern bekannt ist.  Sie unterscheiden sich und ihre Kunden nach Einatmer und Ausatmer. 

Unzählige Veröffentlichungen, Bücher, Fachartikel etc. existieren zu diesem längst erfahrungswissenschaftlich bewiesenen Phänomen. Viele viele Menschen profitieren bereits davon, indem sie ausdauernder sprechen, leichter singen, einen stabilen Rücken haben, sich verträglicher ernähren, mehr Energie haben, jahrelange Schmerzen und Probleme los wurden und sich einfach besser fühlen. 
Ich spreche da leider immer noch von dem kleineren Anteil der Menschen. Die Anderen wissen nichts davon, weil ihnen bislang niemand davon erzählte. Und ich habe Angst, dass sie niemals erfahren werden, warum es ihnen einfach nicht richtig gut geht. 
Auch mache ich mir ernsthaft Sorgen um die Einatmer unter uns. Sie laufen ständig Gefahr, entgehen ihrer Natur zu atmen und sich falsch zu ernähren, da sie Ratschläge erhalten, die ihren Bedürfnissen nicht gerecht werden. 
Der Grund: In der Schulmedizin wird nicht nach Atemtypen unterschieden, da für sie der wissenschaftliche Beweis noch aussteht. Ausatmer und Einatmer sind zu gleichen Teilen unter den Menschen vertreten und haben erstaunlich gegensätzliche mentale und körperliche Bedürfnisse. Die Medizin berücksichtigt im Wesentlichen jedoch nur die der Ausatmer.


Auch wenn sie sich noch schwer damit tun, viele Ärzte haben bereits Kenntnis über das Thema und interessieren sich grundsätzlich dafür. 


Das zeigte sich schon 2009 bei meinem ersten Fachvortrag beim Ärztesymposium von Pharmakonzern GLAXO SMITH KLINE vorgestern auf den Tag genau vor 11 Jahren. Ein „Jubiläum“, das mich nicht gerade in Feierlaune versetzt.
Es macht mich traurig, festzustellen, dass sich seither nicht viel verändert hat und mir selbst nach einer Lungenuntersuchung letztes Jahr eine eingeschränkte Lungenfunktion diagnostiziert wurde. Merkwürdig, dass es mir trotzdem nicht schwerfällt, bis zu 3 Minuten ohne Atmen auszukommen… 

Ich bin Einatmer und weiß das seit eineinhalb Jahrzehnten. Seit ca. 12 Jahren gebe ich als Stimmtrainerin und Coach dieses wertvolle Wissen weiter, teste den persönlichen Atemtyp meiner Kunden aus und entwickle individuelle Atemmeditationen. 
Ich bin keine Medizinerin, aber Sängerin und weiß, wie existenziell wichtig eine ökonomische Atmung ist. Und welche Folgen es haben kann, die Atmung zu manipulieren.

Wo kämen wir hin, wenn jeder nur noch das tun würde, was ihm gut tut?


Ich schule meine Kunden, auf Ihre innere Weisheit zu hören (wie wir es als Kinder übrigens alle konnten) und die sind dadurch in der Lage, ein authentisches und sehr selbstbestimmtes Leben zu führen. Selbstbestimmt, weil sie zielsicher die richtigen Entscheidungen für sich treffen und sich nicht durch unpassende Empfehlungen verunsichern lassen. Ob bspw. die viel gepriesene Bauchatmung oder die ebenso viel kritisierte Brustatmung die richtige ist, lässt sich ganz einfach beantworten, wenn man weiß, ob man Ausatmer oder Einatmer ist. Das Leben kann sehr einfach sein. 

Schließe die Augen und überlege einmal: Wo kämen wir hin, wenn jeder nur noch das tun würde, was ihm gut tut?

Ich bin der Meinung, dass dieses Thema wichtiger denn je ist, in Zeiten, wo ein kleiner Virus für so viel Verunsicherung sorgt. Deshalb werde ich in Kürze mein erstes Info-Webinar zu diesem Thema veranstalten. 

Interessiert? Weil Du zu den Menschen gehörst, die die Verantwortung für das eigene Wohlbefinden selbst übernehmen möchten? Und vielleicht auch für das Deiner Kinder? 
Dann lade ich Dich ein, meinen Newsletter zu abonnieren: https://t1p.de/MonaSuzann-Newsletter-abonnieren

Die Traumdeutung sagt, ein Geheimnis aufzudecken, ist der Weg zu neuen Erkenntnissen. Ich denke, es ist höchste Zeit für neue Erkenntnisse. 

Mit Freude und Respekt, Deine Mona Suzann


PS: Schreibt mir gerne Eure Meinung zu diesem Thema. Habt Ihr bereits Erfahrungen mit dem Thema Atemtypen?


















#atmung #durchatmen #atemübungen #atemtherapie #alternativemedizin #alternativmedizin #gesundheit #gesundleben #fitundgesund #immunsystemstärken #immunsystem
#prävention #ichbinmeinMentor #MonamentalMentor #lebegroß
#mindsets #eigensinnig #motivierend #veränderung #justdoitnow #querdenker #monamental #bleibgesund 

Montag, 18. Februar 2019

Wie geht Songwriting? Wie kommen die Ideen?


Neulich im sing!Vocalcoaching... fragte mich Andi, einer meiner Vocalcoachees, wie ich das denn so mache, mit dem Komponieren und dem Songwriting. Woher kommen die Ideen? Irgendwie traue er sich noch nicht so richtig ran und habe auch noch keine wirklich guten Ideen; aber sein Ziel sei, irgendwann eigene Songs zu singen und sich an der Gitarre selbst zu begleiten ...OK!


Ich habe ihm dann folgende Strategie vorgeschlagen:


Wir haben einen Folk Klassiker genommen, einen Song an dem wir schon mal gearbeitet hatten: The House Of The Rising Sun. Meine Idee war, diesen Song einfach mal komplett umzuarrangieren, zu reharmonisieren und eine ganz eigene individuelle Version daraus zu machen. Also die Originalkomposition (in diesem Fall sowieso unklar, wo die genau herkommt...) mal ganz frisch frank und frei als ”Material” anzusehen und zu schauen, was man damit noch alles machen kann. (das kann man übrigens auch sehr schön mit eigenen Kompositionen machen, die sich überholt haben)

Der Trick mit den Lieblingsharmonien


Die Vorgehensweise war zuerst ganz simpel:
Ich bat Andi, in der gewählten Tonart A moll mal nur zwei Harmonien / Akkorde festzulegen, die er mag, bei denen ihm das Gitarristenherz aufgeht und dann über diesen ganz rudimentären Harmoniewechsel den Song oder Teile davon zu singen.

In der nächsten sing!Stunde präsentierte er mir dann Am und C gezupft auf der Gitarre und sang die Lyrics von House Of The Rising Sun in einer eigenen, ganz reduzierten Melodie, melancholisch und eindringlich dazu. Ganz lange Bögen, ganz sparsame Harmoniewechsel, und seine schöne klare Stimme. Klingt simpel? Ja, ist es im Prinzip auch. Erfüllte aber genau den Zweck, den ich beabsichtigte: es setzte bei Andi Einiges an Kreativität frei und er entfernte sich vollkommen von der Originalmelodie. Ein Anfang war gemacht.

Die restliche sing!Stunde haben wir dann noch an der stimmlichen Performance gearbeitet, Hausaufgabe bis nächstes Mal:
Einen 3. Akkord als Kontrapunkt zu finden und zu schauen, was dann passiert.

Aus alt mach neu


Nächste sing!Stunde: Nun kam er mit dem zusätzlich ausgewählten wunderschönen F9. Also Am / C / Am C / F9 ...
Die Harmoniewechsel wurden wieder etwas mehr und die melancholische Melodie bewegte sich nun einmal tief, einmal hoch. Die Melodieführung war einfach, bluesy und hatte was. Im zweiten Durchgang dann eine schöne Steigerung in der Oktavierung der vocal line nach oben, und dann – als ich schon richtig neugierig war, wie es jetzt denn weitergehen könnte – kam die Überraschung:

Die Originalmelodie, ja da schau her! aber eben doch einen Tuck anders gesungen, als man's kennt. Andi-like eben.
Aber zuviel will ich jetzt nicht mehr verraten. Es ist Andi's Version, und ich mag sie! Sie ist stimmig, er fühlt sich wohl damit und  kommt deshalb authentisch rüber. Vielleicht wird die Welt sie mal zu hören bekommen :-)

Fazit:


Insgesamt ging mein Plan also auf:
Anstatt auf Biegen und Brechen komponieren zu wollen lieber erst mal mit dem Arrangieren anzufangen. Das setzt kreatives Potenzial frei, ohne sich am Anfang schon Druck zu machen, etwas komplett Neues Großartiges Revolutionäres... UFFF erfinden zu müssen. Lieber entspannt den eigenen Stil sich behutsam entwickeln lassen. Etwas Großes braucht zuerst Raum.

Andi jedenfalls ist in dieser Vorgehensweise sehr aufgeblüht und fühlte sich gar nicht mehr so weit vom Songwriting entfernt ;-))

Frag Deine Oma


Ich hatte dann noch einen weiteren Tipp für ihn, da er meinte, er wäre mit seinen eigenen Textideen noch nicht so glücklich:
Finde einen Poeten, einen Schriftsteller, dessen Gedichte oder Geschichten Dich inspirieren, und vertone diese. Vielleicht hast Du jemanden im Bekanntenkreis oder unter Deinen SocialNetwork-Kontakten, der gerne schreibt, mache eine Kooperation! Er oder sie liefert die Lyrics und Du die Musik! Du kannst auch das Tagebuch Deiner Oma vertonen, oder oder oder... Es gibt viele Möglichkeiten an tolle und außergewöhnliche Texte ranzukommen. Man muss nicht alles selbstmachen.

Wenn dieser BlogPost eine Anregung für diejenigen unter Euch ist, die auch gerne ihr eigenes Ding machen wollen, freut es mich :-)

Liked und abonniert meinen Blog, wenn es Euch gefallen hat.

Eure sing!Coach Mona Suzann

Mittwoch, 29. Juni 2016

Die Wiederauferstehung des Volkswagen? Dem Volk aufs MobilePhone geschaut





















Es ist mir mal wieder ein Bedürfnis, über ein Thema zu schreiben, welches eigentlich nicht meinen Kernkompetenzen zuzuordnen ist. Eine Lieblingsbeschäftigung hochsensibler Menschen….  ;-)

Ich beziehe mich auf die Ausgabe der STZ vom 17.06.2016, die in mehreren Beiträgen die neuen Pläne des VW Konzerns nennt.
So steht gelesen, dass der AutomobilGigant auf Zukunft setzt und den veränderten  Bedürfnissen der Autofahrer Rechnung tragen will. Das klingt erst mal gut, aber da ist VW nun nicht gerade alleine, das tut die Konkurrenz auch. Doch grade im Falle von VW ist es nun wirklich sinnvoll, denn gerade in Sachen Image und Ruf hat der Konzern nach den Kriminellen Abgasmanipulationen etwas gut zu machen. Und wenn es den Wolfsburgern wirklich ernst ist mit unseren Bedürfnissen, würde das sogar eine Rückbesinnung zu den Ursprüngen von VW darstellen. Der Konzern, dessen Kürzel 'VW' auf das Wort 'Volkswagen' zurückgeht, hatte sich in seiner Gründerzeit auf die Fahnen geschrieben, ein modernes und erschwingliches Auto fürs Volk, also für jedermann und Frau zu bauen. Sie tun also grundsätzlich mal gut daran, sich nach den Bedürfnissen Ihrer Kundinnen und Kunden zu richten. Vor allem auch denen von morgen.

Der Volkswagen wird überleben, wenn er nicht mehr für unsere Garagen gebaut wird.


Die Autofahrer von morgen haben ein veränderte Ansprüche und der Trend einer umweltverträglichen und kostengünstigeren Fortbewegung wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken. So ist heute schon deutlich weniger das Statusobjekt Auto in der eigenen Garage gefragt, sondern die Fortbewegung on demand, also flexible Buchbarkeit eines Personen- und Lastentransportmittel. Junge Menschen haben da ein ganz pragmatisches und flexibles Fahrverhalten: Sie lassen sich nicht mehr in Autofahrer und ÖPNV-Nutzer einteilen, sie nutzen ganz selbstverständlich beides, je nach dem, was sinnvoll ist. Und sie legen Wert auf Vernetzung.
Schon heute werden Wege, Reisen, Lastentransporte, Auswärtsaufenthalte im Internet via PC oder Smartphone geplant und alles benötigte, wie Übernachtung, Taxi etc., direkt hinzugebucht. Dieser Trend geht weiter. Vor 40 Jahren haben erste Menschen mit containergroßen Computern gearbeitet, heute schauen wir auf handtellergroße Smartphones. Ich bin gespannt, wie lange es dauern wird, bis wir Fahr- und Transportmittel über das Handy nicht nur bestellen, sondern auch programmieren und steuern können.

Der Volkswagen von morgen, der dem allem und allen Rechnung trägt, wäre vielleicht gar kein Auto im heutigen Sinne mehr.

Er wäre wohl nicht mehr als DAS Auto, wie wir es heute kennen, sondern vermutlich in einer ganz anderen Art und Weise, in einer umweltverträglicheren und menschenverträglicheren. So dass die kriegsähnlichen Zustände auf unseren Straßen, die jetzt noch Gegenwart sind, dann irgendwann der Vergangenheit angehören. Wohlgemerkt: Ich liebe Autofahren, fahre auch gerne schnell und bin mit Anfang 20 schon den Porsche meines Chefs in einer Stunde 20 von Frankfurt nach Stuttgart gefahren. Aber das ist heute kaum mehr möglich, ohne Menschen zu gefährden. Im Zweifelsfall gehe ich vom Gas, Rücksicht ist für mich Selbstverständlichkeit und hohe Tugend auf der Straße, für viele andere nicht.
Das Fahrerlebnis wird ein anderes sein, ganz klar. Es wird der jetzigen Monofahrkultur ein Ende zu setzen. Aber das Fahren auf öffentlichen Straßen ist nicht geeignet, um den persönlichen individuellen Kick zu haben in dem sich jeder nach seiner Vorstellung austoben kann. Auch wenn das meine ehemaligen Kollegen in den Werbeagenturen immer noch so in den Werbespots dazustellen versuchen, das ist absoluter Blödsinn und unverantwortlich.

Zurück zu VW Group: Sie wird überleben und hat gute Chancen, die Nase wieder vorn zu haben, wenn sie wieder den echten Volkswagen bauen. Daran wird auch das Thema E-Auto einen großen Anteil haben. Dieses verstärkt zu entwickeln tun andere Hersteller auch. Wünschenswert wäre, dass gerade hier mit wirklichem Engagement entwickelt, gebaut UND verkauft wird.

Seit 1821 kennt man den eklektischen Antrieb, seit damals wurde und wird er hauptsächlich im Zugverkehr eingesetzt. Erst die Ölkrise in den Neunzigerjahren und das internationale CARB Gesetz zur Reinhaltung der Luft zwang die Automobilhersteller zur Entwicklung schadstofffreier Fahrzeuge. Diese hätten damals bereits in Serie gehen können, verhindert hat es… Sie ahnen es: die Ölindustrie. Sie bewirkte auch, dass das Gesetzt wieder gelockert wurde und die bis dahin entwickelten E-Autos verschrottet wurden! Seit damals dümpelt dieses Thema vor sich hin. Wo könnten wir heute stehen, wenn in diesen 20 Jahren kontinuierlich an der Elektrotechnik und der Entwicklung an geeigneten Batterien gearbeitet worden wäre? Stattdessen sind wir immer noch gezwungen, Autos zu kaufen, die unsere Luft verpesten, mit einem Benzinverbrauch von im Schnitt 6,9 Liter auf 100 km (2014 Statista GmbH). Von einem KFZ-Ingenieur habe ich erfahren, dass es bereits in den Achzigern möglich gewesen wäre, PKWs mit einem Verbrauch von 3 Litern zu bauen...

Also, sind wir gespannt gespannt, welche Taten den schönen Worten folgen.
Und wenn VW dann auch noch seinen Teil dazu beiträgt, die seit Jahren bekannten Fehler im Abgasmessungssystem zu beseitigen, könnte in näherer Zukunft sogar schon mal – als kleiner Vorgeschmack auf die Zukunft – eine realistische Reduzierung des Schadstoffausstoßes nicht nur vorgetäuscht, sondern real werden. Das könnte ich noch erleben ;-)
Ich freue mich darauf.

Ihre Mona Suzann Pfeil

Mittwoch, 22. Juni 2016

Nahrungsmittelintoleranzen sind in Deutschland kein Thema

Mindestens 30% der Bevölkerung klagen nach dem Essen über körperliche Beschwerden, mindestens 20% haben Nahrungsmittelintoleranzen, Nahrungsmittelallergien kommen bei 2-8% der Bevölkerung vor, häufig im Kindesalter. Körperliche Beschwerden nach dem Essen kommen bei mind. 30% der Patienten mit einem funktionellen Darmsyndrom wie dem Reizdarmsyndrom (RDS) vor, wobei Studien belegt haben, dass eine Ernährungsumstellung eine erhebliche Verbesserung der Symptome bewirken kann. Bei mindestens 30% der Patienten mit einer essensunabhängigen Allergie (Pollenallergie, Hautraktionen...) ist auch eine Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu beobachten… *

Trotzdem stieß der von mir organisierte Workshop "Was macht unsere Nahrung mit uns und warum?" ganz offensichtlich nicht auf das Interesse und die Notwendigkeit, von der ich fest überzeugt war, als ich beschloss, Jasmin Bühler nach Deutschland zu holen. Diese Frau kann sich in der Schweiz kaum vor Aufträgen und Kooperationsanfragen retten und ist auch wieder mit mehreren Beiträgen für den zweiten Kongress für Hochsensibilität im September in Bern gebucht. Mir wird es wohl für immer ein Rätsel bleiben, ob in Deutschland die Menschen nun schon allumfassend informiert und allwissend sind oder sich dafür halten. Oder sind sie etwa beratungsresitstent, uninteressiert oder einfach dumm? Wahrscheinlich sind sie einfach übersättigt an (leider oft falschen) Informationen sind – schade!!!

Ich erlebte Frau Bühler selbst in der Schweiz – jawohl, es war ein ERLEBNIS! Und ich bin – was Ernährung angeht – selbst gebranntes Kind und somit äußerst kritisch, aber wenn ich diese Frau samt ihrer Dienstleistung dermaßen über den grünen Klee lobe hat das einen triftigen Grund: Frau Bühler wäre imstande auch hierzulande Licht in das weite große Mysterium Ernährung zu bringen, und das sowohl äußerst fundiert als auch auf überaus sympathische Art und Weise, so dass man ihr gerne zuhört und diese komplexe Materie unserer Körperchemie besser verstehen könnte und sensible Menschen ein besseres Leben führen könnten.  Aber soweit, so "gut", es sollte nicht so kommen. 

Die wenigen Teilnehmer  die sich anmeldeten und ich, wir haben uns sehr auf diesen Workshop gefreut. Ich habe ein riesen Aufgebot an Werbemaßnahmen, Presse- und PR-Arbeit gestemmt, weil ich überzeugt war, etwas Sinnvolles und Richtiges für geplagte Menschen zu tun und es sich am Ende auch finanziell für mich rechnen wird. 
Nun die bittere Wahrheit: Mit zu wenig TeilnehmerInnen rechnet es sich nicht und ist nicht zu realisieren. Und es bleibt mir nichts anderes übrig, als den Workshop abzusagen und die TeilnehmerInnen zu bitten, in die Schweiz zu fahren, und am 2. und 3. September auf dem HSPKongress an diesem Workshop teilzunehmen, der deren Leben wahrscheinlich genauso verändern wird, wie meines. 
Die Investition dafür wird dann eben nur ein Vielfaches von der für den Workshop hier bei mir in Deutschland sein.

Hier der Link zum Kongress, fahren Sie hin, es lohnt sich: http://www.hsp-kongress.ch 

Das Thema Ernährung ist nun wieder mein ganz privates Thema. Und ich bin persönlich froh darüber: Ich habe den Workshop mit Jasmin Bühler letztes Jahr gehabt.  

Mit Freude und Respekt, Mona Suzann Pfeil


*Statistik Quelle: Food Intolerance Diagnostics

Donnerstag, 16. Juni 2016

Die Hochsensibilität kommt ganz langsam aber sicher in der Wirtschaft an – nach meinem Vortrag im Hospitalhof und im Rotary Club

























Vergangene Woche hielt ich zwei Vorträge zum Thema "Fehlt es der der Wirtschaft an Hochsensibilität?". Sowohl im Hospitalhof in Stuttgart als auch im Rotary Club Meerbusch kam das Thema sehr gut an und ich hatte große Freude an meiner Arbeit als Keynote Speaker. Es ist erfreulich: Die Hochsensibilität hält ganz langsam aber sicher Einzug in die Wirtschaft.

Zum Vortrag in Meerbusch: Die Rotarier – hauptsächlich Männer, wenige einzelne Frauen – stellten ein reines Businesspublikum dar. Führungskräfte, hauptsächlich Selbständige und Angestellte in mittlerer bis höherer Hierarchieebene, Mittelstand.
Ein gutes Drittel der Rotarier war sehr interessiert, knapp zwei Drittel waren mittelmäßig interessiert und kritisch, 1-2 Personen waren belustigt. Das stellt für mich einen sehr guten Schnitt dar. Ich vermute, dass auch einige Hochsensible anwesend waren.
Nach meinem kurzen Vortrag wurden erfreulich viele Fragen an ich gerichtet, erwartungsgemäß auch kritische. Und es war nicht zu überhören, dass für die meisten Anwesenden ein Highly Sensitive Business recht abstrakt anmutete, nicht vorstellbar war oder sogar abwegig erschien.

Gerade beim Thema "die eigenen Ideale verfolgen" und einen "sanften" – will heißen offenen und menschlichen Führungsstil im Business umzusetzen, war eine große Ratlosigkeit zu spüren. Einzig Ralph Jörgens, der mit mir meinen Film "HighSkills" finanzierte, meine Vision eines Highly Sensitive Business unterstützt und mich bei den Rotariern empfohlen hatte) meldete sich zu Wort und vertrat den Standpunkt, dass es sehr wohl möglich sei, ein hochsensibles Business zu führen. Ich danke ihm an dieser Stelle für dieses unterstützende und authentische Einbringen.

In der Tat: wir haben in der Gesellschaft – und so auch im Business – einen starken Werteverfall. Werte wie Ehrlichkeit, Integrität, Demut, Bescheidenheit waren noch vor Hundert Jahren eine Art Richtschnur des korrekten Verhaltens und Tuns. Wer heute den Anspruch kundtut, danach zu leben oder gar Business zu betreiben, gilt als weltfremd. Genau in diese Richtung gingen auch einige Kommentare und Fragen nach meinem Vortrag. Wer heute beruflich vorankommen will, ist ja im Gegenteil geradezu gezwungen seine Wertvorstellung ganz weit hintenanzustellen oder sogar aufzugeben.

Als Babies sind wir alle noch ehrlich, Babies können nicht anders. Aber bereits mit Eintritt in die Schule geht es los, dass wir uns gezielt verstellen, um etwas Bestimmtes zu erhalten, mit Spickzettel und Abschreiben vom Nebensitzer oder indem die Lehrerin, der Lehrer angeschwindelt wird, warum die Hausaufgaben nicht gemacht werden konnten. Und spätestens im Berufsleben ist dann endgültig Schluss mit ehrlich und wir lernen das professionelle Lügen: Der Rechner ist gerade ausgefallen, es ist leider kein Zimmer mehr frei, ich muss heute unbedingt früher gehen, weil meine Tochter…

Und wer eine Führungsposition übernehmen will hat das Spiel erst recht mitzuspielen, mit "kleinen" Betrügereien, wenn die Kennzahlen gefälscht werden und auch mit größeren, wenn bewusst Gesetze gebrochen werden, weil die Geschäftsleitung mit unrealistischen Vorgaben und Zielen die Belegschaft dazu drängt. Der Betrug wird zum Tagesgeschäft, am Kunden, an den eigenen Mitarbeitern und an sich selbst. Solche Praktiken ertragen Hochsensible nur sehr schwer. Bereits "harmlose" Tricksereien zum Zwecke eines kleinen Vorteils empfinden sie als Betrug. Und so ist verständlich, dass die meisten Hochsensiblen bewusst oder unbewusst in den mittleren oder auch untersten Hierarchieebenen "stecken" bleiben. Warum ist das so?

Bedingt durch ihre hohe Wahrnehmung speichern hochsensible Menschen in ihrem Gehirn unendlich viele Möglichkeiten und Szenarien ab. In Verbindung mit ihrem ausgeprägten Gewissen können sie dann gar nicht anders, als redlich und wahrheitsgetreu nach DEM Idealzustand oder DER Ideallösung zu streben, die sie klar vor Augen haben. Sie sind nicht im Stande zu schauspielern, solche Rollenspiele und Praktiken sind quasi in der "Programmierung" ihres Gehirns nicht vorgesehen. Machtkämpfe, strategische Spielchen oder übersteigerte Selbstdarstellungen sind ihnen zu wider. Deshalb verstehen sie auch nicht, wie andere (NichtHochsensible) guten Gewissens so agieren können.
Aber im Vergleich zu den Hochsensiblen sind NichtHochsensible einfach nicht in der Lage, einen anderen, als den derzeit üblichen und gängigen Weg zu sehen und zu gehen, um beruflich voranzukommen. Dafür wiederum sollten sie von Hochsensiblen nicht verurteilt werden, denn auch sie können nicht anders.

Mir drängt sich da wieder meine alte Überzeugung auf: Hochsensible gibt es deshalb, um die Spezies einer Art zu erhalten. Mit ihrer Weitsicht, mit ihren Überzeugungen, mit ihren Wertvorstellungen können Hochsensible ein anderes, ein besseres Business kreieren. Wie könnte das funktionieren?
Ihr ausgeprägtes Leistungsdenken bringt Hochsensible oft dazu, mehr, härter und besser als andere arbeiten zu wollen, also durch Leistung positiv aufzufallen. Doch das ist eine Sackgasse, die unweigerlich zur Überlastung führt. Die übersteigerte Selbstdarstellung und Machtspielchen kommen aus oben genannten Gründen nicht in Frage. Ich vermute es schon seit Jahren, und es kristallisiert sich für mich immer mehr heraus:

Hochsensible können nur durch Authentizität erfolgreich sein.

Ich erlebe es in meiner eigenen noch kurzen Laufbahn als "Jungreferentin": In meinen ersten Vorträgen war ich noch sehr mit meinen eigenen Emotionen beschäftigt und versuchte das (und natürlich die Emotionen) zu verbergen. Dadurch habe ich wohl auf mein Publikum sehr unnahbar und auch unsympathisch gewirkt haben. Meine Zuhörer konnten mich nicht richtig einschätzen, nahmen mich und meinen Vortrag womöglich als Bedrohung wahr und reagierten mit Abwehr. Glücklicherweise nicht wirklich aggressiv, Tomaten bekam ich bislang noch nicht ab :-)

Wir Hochsensiblen müssen uns immer vor Augen führen: Auch NichtHochsensible Menschen haben Gefühlswelten. Und jeder Mensch nimmt einen anderen Menschen eben auch auf dieser gefühlsmäßigen Ebene wahr. Es findet dann ein Abgleich statt: Stimmt die Außenwirkung des Gegenübers mit dessen Handlung und Kommunikation überein? Ist der oder diejenige harmlos oder bedrohlich für mich?
Bin ich als Hochsensibler nicht authentisch baue ich eine emotionale Schutzwand vor mir auf. So entsteht eine ungeklärte Situation und mein Gegenüber geht mir gegenüber in eine Hab-Acht-Haltung. Obwohl ich das gar nicht beabsichtigt habe. Diese Abwehrhaltung nehme ich als Hochsensibler natürlich sehr deutlich wahr und sie verunsichert mich um so mehr. Ein völlig unsinniger Kreislauf ist dann im Gange, so entstehen Missverständnisse, so entstehen Mobbingattacken, so entstehen nicht nachvollziehbare Fluchtrückzüge.

Mir war klar: Wenn das zum Dauerzustand wird kostet es mich sehr viel Kraft und Energie. Diese wollte ich sinnvoller einsetzen und synchronisiere jetzt mein "Innen", meine Wahrnehmungen und Stimmungen mit meinem "Außen", meinem Verhalten, meiner Kommunikation, meinen Handlungen. Und seitdem hört man mir gerne zu, was ich zu sagen habe.
Das Interesse der Wirtschaft an Hochsensibilität nimmt zu, das ist erfreulich und von mir beabsichtigt. Ich freue mich auf jeden weiteren Vortrag, den ich zu diesem Thema halten kann. Ich freue mich über jeden neuen Kunden, den ich bei der Synchronisation von Innen und Außen unterstützen kann. Denn dann weiß ich, es gibt einen Hochsensiblen mehr, der gute Chancen hat in die oberen Führungsetagen zu gelangen. Und genau dort werden Hochsensible dringend gebraucht. Es braucht ein paar "Vorkämpfer", die in den Chefetagen Werte wie Ehrlichkeit, Demut, Integrität etablieren, so dass die Arbeitsbedingungen allgemein menschlicher werden.

Das würde nicht nur hochsensiblen Erwerbstätigen zugute kommen.

Mit Freude und Respekt, Eure Businesskünstlerin Mona Suzann Pfeil


Mehr Info über Hochsensibilität auf meiner Homepage

Zur Filmseite "High Skills – verschenkt die Wirtschaft die Potenziale hochsensibler und hochbegabter Menschen?"






Donnerstag, 28. April 2016

Brauchen wir Kategorisierungen wie hochbegabt, hochsensibel, lernbehindert, autistisch...?


Ich beziehe mich auf diesen Artikel im CICERO:

http://www.cicero.de/salon/iq-tests-intelligenz-der-mythos-hochbegabung/60823



Ein sehr interessanter Artikel, der den Terminus Hochbegabung an sch in Frage stellt! Ich teile die Meinung Patrick Zielschieds nicht in allen Punkten, finde aber, der Artikel lohnt zu lesen, um ein paar andere Brillen auf das Thema Begabung und Hochbegabung zuzulegen. Auch ich bin der Meinung, dass es Quatsch ist, unter Hochbegabung lediglich kognitive Begabungen zu verstehen und ich bin auch der Meinung, dass eine – wo auch immer gezogene – Grenze von Hochbegabung, Hochsensibilität, Autismus oder "bloß" Asperger oder Lese-Rechtschreib-Schwäche zu einem – wie auch immer definierten – normalen Menschen völlig überflüssig ist.


Wie Hochbegabung getestet wird


Die sogenannte Hochbegabung wird üblicherweise in standardisierten IQ-Test gemessen, in einem festgelegten Zeitraum, an einem festgelegten Ort. Der Test ist genauso ausgelegt und entwickelt, dass ein bestimmter Prozentsatz – derzeit 0,2 % – der Bevölkerung den festgelegten IQ-Wert von 130 erreicht, nicht weniger und nicht mehr Menschen. Es wurde also festgelegt, dass 0,2% der Menschen als hochbegabt zu gelten haben. Bei diesem Testverfahren stehen lediglich die kognitiven Fähigkeit der Testperson im Fokus, wie das logisch-matematische Denken, das räumliche Denken, die Merkfähigkeit oder die sprachlich-lingustistischen Fähigkeiten. 

Andere Aspekte geistiger Leistungsfähigkeit, wie die emotionale Intelligenz, die Kreativität, die psycho-motorische Intelligenz oder die sogenannte soziale Intelligenz werden nicht berücksichtigt. Ein Mensch der in diesen Bereichen herausragende Fähigkeiten aufweist wird nicht als hochbegabt bezeichnet, denn diese Fähigkeiten sind nicht messbar. Zum Glück! Denn was würde es bringen, wenn ich wüsste, dass meine musikalische Fähigkeit höher ist, als die meiner Gesangskollegin? Es würde weder mir noch irgendjemandem irgendetwas bringen, meinen musikalischen Intelligenzquotienten zu kennen. Oder meinen sozialen Intelligenzquotienten. Oder welchen auch immer.

Wieviel Kategorisierung brauchen wir?


Es ist meiner Ansicht nach vollkommen überflüssig, alles messen und kategorisieren zu wollen. Wieviele Kategorien würden wir wohl brauchen, um die Vielfalt in unserer Gemeinschaft "messen" zu können? Zig? Hunderte? Würde das reichen? Die Zeit, der Aufwand und das Geld, das solche Bemühungen kosten würde, sollte in Bildungs- und Arbeitssysteme gesteckt werden, die der Individualität des Menschen Rechnung tragen. So dass nicht wertvolle Talente verloren gehen, weil sie in einem defizitär-orientierten genormten Bildungssystem gar nicht abgerufen werden können. Die meisten unserer Kinder haben bereits vor der Einschulung "gelernt", ihre wahren Talente zu verstecken und zu unterdrücken.
Der Fokus liegt oft mehr auf einer Legastenie oder auf einem Aufmerksamkeits-Defizit als darauf, dass dieses Kind vielleicht einen besonderen Draht zu Pflanzen hat und irgendwie versteht, was sie brauchen. Oder dass dieses Kind in seinem Spiel und in seiner Fantasie bereits ganze Städte plant und soziale Konzepte entwickelt. 

Wie auch Patrick Ziemmerschied in seinem Artikel schreibt, stelle auch ich mir die Frage, warum im Bildungssystem einem Kind mit Lese-Rechtschreib-Schwäche besondere Nachsicht entgegengebracht werden sollte und einem Kind mit einer anderen sogenannten "Benachteiligung" nicht, wie beispielsweise eine niedrigere Intelligenz oder eine Hochsensibilität oder eine sich heruaskristallisierende Homosexualität. Kein Mensch kann etwas für seine Veranlagung, es ist vollkommen normal, und es wird immer Menschen mit unterschiedlichen Intelligenzen und Konditionierungen geben. Es braucht keine Sonderbehandlung für einzelne Schüler, sondern ein Bildungssystem, dass unserer menschlichen Vielfalt gewachsenen ist. Hierzu braucht es ein Umdenken auf breiter Ebene, das ist keine Bildungsfrage sondern eine Frage der Meinung und der Überzeugung eines und einer Jeden von uns. 
Erst wenn wir aufhören, von unserem individuellen Denken und Verhalten automatisch auf andere zu schließen, werden wir bereit sein, jeden Menschen so anzunehmen, wie er ist. 

Denken in einer anderen Dimension


Solch ein Denken würde unsere Gemeinschaft positiv verändern und auch ein komplett anderes Bildungssystem hervorbringen. Ein Bildungssystem, in dem alle Menschen ihren Platz und ihre Entfaltung und Förderung finden. Auch Legastheniker, auch Hochsensible, auch Hochbegabte, Autisten, Asperger, körperlich Eingeschränkte, Hyperaktive, Zurückhaltende und Schüchterne, Impulsive, Nachdenkliche, Hochleister, Niedrigleister, strukturiert Denkende, kreativ Denkende, Homosexuelle, kulturell anders Geprägte, Mädchen, Jungs, und auch all diejenigen, die wir heute und vermutlich auch in Zukunft nicht wirklich kategorisieren werden können :-)


Oder wie sehe Sie das? Schreiben Sie mir gerne Ihre Kommentare!


Mit Freude und Respekt, Ihre Businesskünstlerin Mona Suzann Pfeil





Dienstag, 12. April 2016

Auf den Hund gekommen – durch Hundeskanzlerin Angela Merkel

Zuallererst möchte ich mich bei allen Hunden entschuldigen, dass ich mich ihrer Gattung bediene, um meinem Frust und Ärger Luft zu machen. Ich habe viel zu großen Respekt vor Tieren und auch vor Hunden, also bitte liebe Hunde: nicht persönlich nehmen.

Vor wem ich jedoch in diesen Tagen wirklich den Respekt verloren habe, ist Angela Merkel - in einem FacebookPost versehentlich von mir als Hundeskanzlerin bezeichnet. Es war ein Verschreiberling, im Moment des postens wurde mir dieser gegenwärtig und ich bin sogar etwas erschrocken. Im nächsten Moment jedoch empfand ich eine gewisse Stimmigkeit mit dieser ungewollten “Amtsverleihung” und ich ließ es einfach so stehen.

Ja, es könnte sogar lustig sein, wenn mir das Lachen nicht im Halse stecken bleiben würde. Ich mache kein Geheimnis daraus: ich habe Angela Merkel immer sehr geschätzt und fühlte mich von ihr als Bürgerin gut vertreten, auch wenn sie leider der falschen Partei angehört. Eigentlich hatte ich immer das Gefühl, Frau Merkel passt irgendwie in gar keine Partei so wirklich, und rückblickend denke ich, es war genau das, was mir an ihr gefiel. Sie entschied völlig unabhängig vom Parteibuch und hatte deshalb oft ihre eigenen Leute nicht geschlossen hinter sich. Eine starke Frau, die das in Kauf nimmt. Einfach das macht, was sie für richtig hält, was Ihre Intuition ihr sagt. Intuition ist DAS Führungs-Tool Nummer 1 und Angela Merkel verfügte darüber. Vielleicht verfügt sie auch noch darüber. Aber dann frage ich mich doppelt: warum lässt sie sich dann von Recep Tayyip Erdogan an die Leine nehmen und vorführen?

Seit dem aktuellen Buch ‘Hundeverstand’ des Zoologen John Bradshaw wissen wir, dass der Hund - nach Zehntausenden Jahren Zucht - die Nähe zum Menschen einem Wolfsrudel vorziehen würde. Der Hund fühlt sich dem Menschen verbunden, er will ihm gefallen und den Menschen verstehen - das ist sein Schicksal. Die menschliche Familie ist ihm zum Ersatzrudel” geworden, so in einem Presseartikel vom 16.09.2012 auf dieWelt.de.

Sucht Frau Merkel nun auch die Nähe Erdogans, um ihm zu gefallen? Inwieweit fühlt sie sich ihm verbunden? Das mit dem “Ersatzrudel” führe ich nicht weiter aus, in Anbetracht unserer deutschen und Angela Merkels persönlicher Vergangenheit geht das dann wohl doch zu weit…


In der modernen Hundeverhaltensforschung weiß man heute, dass ein anhänglicher Hund leichter trainierbar ist.


Wie anhänglich ist Frau Merkel geworden? Oder sollten wir doch lieber wieder die alte Schule des Hundetrainings von 1910 heranziehen, in der der preußische Polizeibeamte Oberst Konrad Most meinte, dass der Mensch den Hund nur dann kontrollieren könne, wenn der Hund von der körperlichen Überlegenheit des Menschen überzeugt sei? Weil die Biologen damals davon ausgingen, dass jedes Rudel von einem einzigen Wolf despotisch dominiert werde, der die anderen Wölfe streng und durch Furcht beherrscht... Aber nein, so etwas würde doch ein eigentlich demokratisch eingestellter Hundehalter vom Bosporus doch gar nicht wollen und außerdem hat die moderne Hundeverhaltensforschung dies alles in den letzten zehn Jahren ja auch widerlegt.

Trotzdem ist mir eines noch nicht ganz klar und ich muss wieder dieWelt.de zitieren: Wenn Wölfe keine Despoten sind, warum sollten dann Hunde ihre Hundehalter dominieren wollen? Oder Hundehalter Ihnen Hund?

Frau Merkel hat mir als einsame Wölfin besser gefallen, als jetzt mit ihrer Hundespolitik und mit einer zwangsweisen politischen Rudelbildung der Bundesrepublik Richtung Türkei – die mir Sorgen bereitet. Frau Merkel möge es mir verzeihen, dass ich ich sie hier als Hündin bezeichne. Viel schlimmer noch finde ich jedoch die Vorstellung eines Recep Tayyip Erdogan als Hunderudelhalter der Hundesrepublik Deutschland. Oder ist es ganz anders, als ich denke? Dominiert am Ende doch die schlaue Hündin den alternden Hundehalter, der unter einem gewissen Realitätsverlust leidet? Oder stecken Angie und Erdo am Ende unter einer Hundedecke und dominieren uns alle? Und wir haben es nur noch nicht gemerkt??? Wer dominiert hier wen, das ist die große Frage. Eines ist jedenfalls klar, auch wenn es vermutlich das einzig Schöne an der ganzen Sache ist: der Mensch ist vom Hund kaum mehr zu unterscheiden.


Wie auch immer dieser Dressur-Akt ausgeht, als Nation sind wir ganz schön auf den Hund gekommen.


Auch wenn ich den heutigen Biologen glaube möchte, dass ein Hund niemanden bewusst dominieren will, weder den Menschen noch andere Hunde. Und dass ein Hund nicht um Macht oder eine höhere Position in der Rangordnung rauft, sondern um Futter, um Spielzeug oder um eine Hündin...

Womit auch das – für Hundeskanzlerinnen typische – herum-merkeln erklärt wäre: die Hündin lässt raufen.

Mit Freude und Respekt, Mona Suzann Pfeil


PS: Hoffentlich bekomme ich jetzt keine Anzeige von Herrn Erdogan.

Dienstag, 8. März 2016

Politik mit allen Sinnen – eine Partei, die ein wirklich sensibles Thema anpackt

Dieser Blogartikel ist mir eine Herzensangelegenheit zu den Landtagswahlen (und darüber hinaus!).
Denn ich finde, in unserer Parteienlandschaft fehlt noch eine Partei, die ein wirklich sensibles Thema anpackt.

Welche Partei das ist und wie meine ArtWahlWerbung dafür aussieht ist meinen drei neuen Videos zu sehen:

 'Wir lieben es freizügig', 


'Wir sind die Kraft' 


'Wir haben einen Sinn für Wirtschaft' 



In Anbetracht der aktuellen Landtagswahlen hatte ich nicht viel Zeit zur Verfügung, und so sind die Videos wirklich sehr spontan und wieder im bewährten Mona's OneWomanTeam in genau 3 Tagen produziert worden: je 1 Tag Drehbücher, Filmaufnahmen, Filmschnitt, sowie 1 Tag Fertigstellung und Upload bei YouTube. Uff! 

Deshalb fällt dieser Blogartikel heute auch etwas rudimentär aus, aber das Wichtigste sind schließlich die Videos und das Parteiprogramm der neuen Partei, welches hier weiter unten nun zu lesen ist.

Ich freue mich, wenn Euch meine ArtWahlWerbung inspiriert, motiviert, initiiert, aktiviert, agitiert…
Um dem Ausdruck zu verleihen darf ich Euch bitten, bei Youtube unter den Videos auf "gefällt mir" zu klicken, diese weiterzuempfehlen (Facebook, XING…) und meinen YouTube Video-Kanal zu abonnieren? Danke dafür! 

Fühlt Euch auch herzlich eingeladen, diesen Blog zu abonnieren, wenn Euch meine Arbeit als Businesskünstlerin und meine Blogartikel hier ansprechen!

Mit Freude und Respekt, Eure Businesskünstlerin Mona Suzann Pfeil



Parteiprogramm die Hochsensiblen


Wir machen Politik mit allen Sinnen.

Was wir wollen ist eine Kultur der Toleranz, der Offenheit und der Vielfalt.

Wir sind überzeugt, dass unsere Gesellschaft durch die Hochsensiblen von einer neuen und nie gekannten Vielfalt profitieren wird.

Deshalb wollen wir jedes Kind im Entdecken und Entwickeln seiner Talente begleiten und fördern und jedem Menschen im Arbeitsleben einen Einsatz gemäß seinen Talenten ermöglichen.

Deshalb wollen wir jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit annehmen und seine Bedürfnisse respektieren. Wir wollen niemanden ausgrenzen, ganz gleich wie ungewöhnlich uns seine Ansichten oder seine Persönlichkeit auch erscheinen mögen.

Deshalb darf und soll jeder Mensch in Würde und in Mitte der Gemeinschaft sich entfalten, sich einbringen, alt werden und sterben.

Wir setzen uns ein für die Hochsensiblen-Förderung, in der Schule, in den Familien, Im Arbeitsleben und auch danach im Alter.

Gemeinsam wollen wir uns für ein zukunftssicheres Deutschland stark machen.

Dafür helfen wir den Unternehmen, eine nachhaltige und hochsensible Unternehmenskultur zum neuen Leitbild zu machen.

Dafür wollen wir in Forschung und Entwicklung investieren, um Sie beispielsweise noch besser über das Phänomen Hochsensibilität aufklären zu können. 

Dafür nutzen wir unser hochsensibles Bewusstsein für Verantwortung, um unsere Natur für die kommenden Generationen zu schützen und zu erhalten.

Unser wichtigstes Ziel derzeit ist eine Gesellschaft und Wirtschaft, die Hochsensibilität und Ihre Hochsensiblen nicht versteckt, sondern als Gewinn sieht.

Wir sind überzeugt, dass von einem Umdenken nicht nur hochsensible Menschen profitieren, sondern unsere Wirtschaft, unsere Gesellschaft, WIR ALLE.


Konnten wir Sie gewinnen?  

Dann wählen Sie hochsensibel.  


Dienstag, 1. März 2016

Entscheidet die Position darüber, was Hochsensible im Arbeitsumfeld verbessern können?

Wer hat es leichter: der/die hochsensible ManagerIn oder der/die SachbearbeiterIn?

















Nach meinen Vorträgen in den Diskussionsrunden werde ich immer wieder gefragt:  Haben es Hochsensible in „sehr guten Arbeitsverhältnissen“ leichter, positive Veränderungen zu erreichen – für sich, für dir Abteilung, für die Mitarbeiter, fürs Unternehmen...?
Einige Hochsensible in „normalen Arbeitsverhältnissen“ berichten, dass sie mit ihrer Hochsensibilität eher anecken und es als utopisch ansehen, positive Veränderungen zu initiieren oder zu erreichen.
Zuallererst sei einmal definiert:


Was ist ein "sehr gutes Arbeitsverhältnis"?


Eine hohe Position? Diese bedeutet nicht automatisch eine höhere Chance auf ein offenes Ohr der Hierarchieebenen darüber. Gerade in den hohen Positionen weht oft ein recht strammer Wind und um da „dazuzugehören“ fühlen sich sensible Menschen oft genötigt, ein „Spiel“ mitzuspielen, deren Spielregeln nicht ihre sind und die sie selbst am Liebsten ändern würden (und oft nicht können). Genau deshalb sind in den Chefetagen momentan auch noch so wenig Hochsensible anzutreffen. Aber es gibt sie!
Was ich persönlich als gutes Arbeitsverhältnis bezeichne: ein offenes Klima im Unternehmen – dieses erhöht die Chance stark, mit Veränderungsvorschlägen und Wünschen auch auf offene Ohren zu stoßen.
Hier mit gutem Beispiel voranzugehen und sich gegenüber Kollegen und Vorgesetzen achtsam, respektvoll und ehrlich zu verhalten, kann maßgeblich zu einem besseren Umgang untereinander beitragen. 


Die Hochsensibilität ist in der Wahrnehmung im Arbeitsleben leider bislang auf keiner Hierarchieebene wirklich angekommen. 























Es kommt auf jede und jeden Einzelnen an, sich für bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen und notfalls darum zu kämpfen. Jawohl, auch Businesskünstler können für einen guten Zweck ein gehöriges Maß an Kampfgeist entwickeln – und das sollten sie!

Wie innovationsfreudig Chefs oder Vorgesetzte sind und wieviel Veränderung sie zulassen hat weder etwas mit der Führungsebene noch mit Gehaltsklassen zu tun.
Ein engstirniger oder ängstlicher Vorgesetzter bleibt ein engstirniger oder ängstlicher Vorgesetzter, egal wie hoch sein Gehalt oder das seiner Mitarbeiter ist.
Wohl jede oder jeder ist vermutlich schon mit Vorgesetzten aneinander geraten und gerade Hochsensiblen mit ihrem ausgeprägten Harmoniebedürfnis fällt es wirklich schwer, im Arbeitsleben kritische Töne anzustimmen. Aber es lohnt sich, auch Vorgesetzte verkraften Kritik, sofern sie sachlich bleibt. Und genau das kann man lernen.


Größe hat mit der Position zu tun, die ein Mensch in seinem Leben einnimmt.


Wer Veränderungen will sollte zuallererst bei sich selbst beginnen. Gerade für HSPs ist es elementar wichtig, ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen.
Ausdruck kommt von innen. Und Größe hat mit genau der Position zu tun, die ein Mensch in seinem Leben einnimmt. Auch als SachbearbeiterIn oder MinijobberIn kann ich souverän nach außen wahrgenommen werden. Mitarbeiter sind alle gleichwertig und gleichwürdig, ohne sie wäre ein Vorgesetzter oder eine Vorgesetzte niemandem mehr vorgesetzt. Sich das immer mal wieder zu veranschaulichen, kann helfen, aufkommende Angst zu überwinden.


Mit der eigenen Angst lernen, umzugehen, und sich zu vergegenwärtigen, dass es etwas Wichtigeres als diese Angst gibt, ist ein weiterer wichtiger Lernaspekt. Und – Hand aufs Herz – auch die gefürchteten Totschlagargumente sind nur so lange Totschlagargumente bis man die Schläge nicht mehr annimmt, sich nicht geschlagen gibt. Müssen wir uns denn wirklich in diese Kriegsschauplätze hineinziehen lassen? Es gibt wirklich bessere Methoden für Businesskünstler. Killerargumente kann man mit etwas Übung abschwächen und sogar umzukehren. Sie sagen immer etwas über die oder denjenigen aus, wer sie verteilt, und auch über die oder denjenigen, an wen sie gerichtet sind. Wer diese Botschaften dechiffrieren kann, ist in der Lage, aus Killern und Totschlagargumenten eine fruchtbare Kommunikation zu gestalten. So mancher vermeintliche „Gegner“ ist auf diese Weise schon zum Verbündeten geworden. Klingt sehr theoretisch, funktioniert aber!


Apropos Verbündete: 


Jeder braucht sie, auch HSPs. Ob Willi Brand, Tschaikowski, Björk oder Karl Lagerfeld, auch sie hatten es nicht immer leicht, auch sie hatten ihre Verbindungsleute, auch sie mussten eine ganze Menge Mut aufbringen und Tiefschläge einstecken. Was wäre uns entgangen, wenn sie aufgegeben hätten?

Und wenn trotz aller Vorschläge und aller Kritik in einem Unternehmen keine Veränderung erwünscht ist, dann sollte ich als HSP die Konsequenz ziehen und kündigen.
Denn eines jeden Menschen Kraft und Energie ist endlich. Und es ist allemal besser, eine aussichtslose Situation noch mit eigener Kraft zu beenden und die Wahl zu haben, meine Talente und Fähigkeiten nicht zu vergeuden, sondern sie dem Unternehmen und dem Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen, der sie auch wertschätzt und verdient. 



Mit Freude und Respekt, Eure Businesskünstlerin Mona Suzann Pfeil












Dienstag, 6. Oktober 2015

Niemand ist von Hochsensibilität betroffen.

Ich bin hochsensibel. Aber ich fühle mich von Hochsensibilitä nicht betroffen. Land-auf Land-ab wird diese Bezeichnung verwendet, auch von Hochsensiblen selbst. Hierzu meine Gedanken:
Meiner Meinung nach kann man von Hochsensibilität genau so wenig betroffen sein, wie von Hochbegabung, von blauen Augen oder vom individuellen Biorhythmus. Betroffen ist man von einem Unglück oder einer Krankheit, beides trifft auf die Hochsensibilität nicht zu.
Bei Hochsensibilität handelt es sich um eine Wahrnehmungsbegabung, die bei 20 Prozent der Menschheit herausragend höher ist als bei den anderen 80 Prozent. Hochsensibilität ist somit eine spezifische Form von Hochbegabung.

Wie wäre es also, wenn wir zukünftig von den "Begabten" sprechen, statt von den "Betroffenen"?  

Unser Denken verändert unsere Wahrnehmung, und es kann langfristig auch die Realität verändern. Je mehr wir über unsere Gewohnheiten nachdenken, diese Reflektieren und in Frage stellen, desto mehr Raum geben wir Neuem. Das Neue muss nicht immer zwangsläufig besser sein als das Alte, aber in diesem Fall wäre eine neue Sichtweise wünschenswert – eine respektvollere, eine tolerantere, eine Sichtweise, die aus einer althergebrachten und unzeitgemäßen sprachlichen Spurrille herauskommt und dem Thema Hochsensibilität neue Richtungen freigibt.

Davon profitieren würde die ganze Gesellschaft, mit jeder und jedem Einzelnen von uns, nicht nur die Begabten selbst.

Mit Freude und Respekt, Ihre Mona Suzann Pfeil