Jeder Mensch hat seine ganz
besonderen Fähigkeiten, seine ganz besonderen Bedürfnisse und seine ganz
individuellen Grenzen!
Dem müssen wir Rechnung
tragen. Im Arbeitsleben und in unserer Gemeinschaft. Damit hochsensible und
hochbegabte Menschen nicht weiterhin „rausfallen“ – sich in die Selbständigkeit
flüchten, resignieren und einen unauffälligen Dienst nach Vorschrift machen – der
in ihren Augen einem Frondienst gleich kommt – und daran irgendwann kaputt
gehen und krank werden.
Das ist die heutige Stellung
von Hochbegabten und Hochsensiblen im Arbeitsleben, und sie zeigt eine
bedenkliche Tendenz, mit spürbar negativen Auswirkungen:
• Fachkräftemangel
• Nachwuchsprobleme in
vielen Fachbereichen
• sinkende Arbeitsmotivation
• steigende Fehlzeiten und
Ausfälle durch Krankheit, vor allem auch eine erschreckende Zunahme an psychischen
Krankheiten, BurnOut...
um nur einige Beispiele zu
nennen.
Man geht davon aus, dass 50%
der Hochsensiblen und Hochbegabten nicht erkannt und nicht gefördert werden – oft
wissen sie es selbst nicht.
Meine Frage ist nun:
Können und wollen wir es uns als moderne Gesellschaft
leisten, auf die Potentiale von 5 Millionen Erwerbstätigen* zu verzichten??
Die Zusammenarbeit mit
Hochbegabten bietet ungeahnte und viel zu wenig genutzte Chancen, voneinander
und miteinander zu lernen und gemeinsam erfolgreich zu sein. Die Voraussetzung
dafür sind angepasste Lebensweisen, Schul- und Arbeitsformen.
Meine Vision eines "Highly Sensitive Business" ist keinesfalls utopisch. Sie eröffnet
neue Perspektiven für die Arbeitswelt und eine neue Businesskultur.
Mit hochsensiblen und
hochbegabten Menschen – an den entscheidenden Stellen (also als Entscheider!) – wird es mehr
Verlässlichkeit, mehr Unbestechlichkeit, mehr Menschlichkeit und mehr Vielfalt
im Business geben. Und einen besseren und respektvolleren Umgang untereinander.
Denn der Mensch ist es, der das Business macht. Also
muss das Business für den Menschen auch machbar sein.
Mit Freude und Respekt, Ihre Mona Suzann Pfeil
*Quelle: Statistisches Bundesamt: 41,9 Mio Erwerbstätige 4.
Quartal 2012, davon 25% Hochsensible und 2-3% Hochbegabte. Fachleute gehen davon aus: 50% davon unentdeckt
und nicht gefördert. Ergibt zusammengenommen 5,25 Mio
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