Samstag, 16. Juli 2011

Stimme zu hoch oder zu tief? Finden Sie Ihre optimale Sprech-Tonhöhe







Finden Sie Ihre Stimme zu hoch oder zu tief?

Was genau ist „zu hoch“? Oder „zu tief“?

Wichtig ist hierbei, zu unterscheiden zwischen:
- Der Tonhöhe:
Auf der Tonleiter lässt sich diese exakt zuordnen.
Interessant: Einatmer fühlen sich generell im oberen mittleren Bereich ihres Stimmumfangs wohl, Ausatmer eher etwas tiefer.

Oder
- dem Klang der Stimme:
dünn, flach, piepsig, zart, kraftlos, gepresst, schrill, hauchig, belegt, heiser, nasal, rau, kratzig, knatternd, donnernd, brummelig...
oder voll, warm, rund, klar, brillant, voluminös, kraftvoll, wohlklingend...


Zur Tonhöhe:
Ihre optimale Sprech-Tonhöhe können Sie folgendermaßen herausfinden:

Stimmen Sie mal diesen typischen „äh“ oder „ähm“-Laut an, den wir machen, wenn wir während des Sprechens höhrbar überlegen.
Das ist in Etwa Ihre optimale Sprechtonhöhe.

Beim Einatmer geht die Stimme dann auch mal deutlich darüber, beim Ausatmer bleibt sie Plus/Minus in diesem Bereich.

Bei Kraftanstrengung (und bei Stress) wird die Stimme naturgemäß in Sekundenbruchteilen höher. Der Körper befindet sich dann in einem erhöhten Spannungszustand, was sich auch auf die Stimmbandspannung auswirkt. Wie bei einem Saiten-Instrument spannt sich die Saite und der Ton wird dadurch höher.
Das kann übrigens schon beim Blick auf die Nummer eines unliebsamen Anrufers im Telefon-Display passieren... :)

Ist Ihre Stimme generell zu hoch – auch ohne Kraftanstrengung und im entspannten Zustand – kann das ein Hinweis sein auf eine falsche, dem eigenen Atemtyp nicht entsprechende Körperhaltung.


Zum Stimmklang:

Zu hohe, schrille, gepresste oder auch donnernde Stimmen werden eher unangenehm wahrgenommen.

Der Wohlklang der Stimme ist das Ergebnis von komplexen Vorgängen wie der Körperhaltung, die Atmung, der Stimmansatz, der Stimmsitz und die Artikulation und Aussprache.

Die lässt sich alles effektiv trainieren durch ein professionelles Stimmtraining, z.B. bei mir im Pfeil Personality Training, auf der Basis Ihres persönlichen Atemtyps.

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Stimm-Tipp / Experiment:

Wenn Sie Lust haben, machen Sie doch mal für sich selbst ein kleines Experiment:
Summen Sie einfach ohne Absicht entspannt und langgezogen
„mmmhh“ vor sich hin und testen Sie aus, ob und wie sich der Stimmklang und Ihr Befinden bei der Tonerzeugung verändert

-> im Sitzen auf der vorderen Stuhlkante vorgerutscht
-> im Sitzen nach hinten im Rücken angelehnt
-> im Sitzen beim räkeln, strecken, bewegen
-> im Stehen auf der Ferse
-> im Stehen auf dem Ballen
-> im ruhigen und bewegungslosen Stehen
-> im Stehen mit Bewegung
-> im Stehen mit Bewegen der Arme und des Oberkörpers
-> im Stehen und mit Becken-kreisen
-> beim Stehen schwerpunktmäßig links oder rechts
-> beim Gehen
-> beim Hüpfen und Springen
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Lesen Sie zu dieser Thematik auch gerne den Artikel meines österreichischen Stimmtrainer-Kollegen Arno Fischbacher:

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